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Aktuelle Themen aus Seevetal und Umgebung
 

10.10.2012

Der Hundelobby Seevetal ist der erste Umzug nach Niedersachsen gemeldet worden

TAYSON ist mit seiner Familie
von Hamburg nach Niedersachen gezogen,

hier die Geschichte

 

 

 

 

Mittagspause; ich stöbere im Internet und habe gedacht, ich schaue mal, was es hier in Hamburg in den Tierheimen für Hunde geben könnte.

 

Nach einer ganz kurzen Suche habe ich auf der Seite des Tierschutzvereins Süderstrasse einen freundlich schauenden Hund,  unseren Tayson entdeckt.

 

Dieses Gesicht ist mir sofort ins Auge gestochen und nach dem Video war es dann ganz um mich geschehen.

Ich habe den Link der Internetseite zu meinem Freund geschickt mit den Worten "Ich habe mich gerade verliebt…"

Dass Tayson ein American- Staffordshire- Terrier - Pitbull-Mix ist, und was das für uns heißen sollte, habe ich in diesem Moment nicht realisiert; oder besser gesagt, ich hatte keine Ahnung, was eine Rasseliste ist und schon gar nicht, dass solche Rassen in Hamburg derart diskriminiert werden.

 

Wir hatten Glück, dass an dem gleichen Wochenende gerade Sommerfest im Tierheim war. So konnten wir uns Tayson nicht nur im Zwinger anschauen, sondern ihn live bei einer Vorführung mit mehreren Kategoriehunden erleben.

 

Sein Gehorsam und seine Aufmerksamkeit haben uns gleich fasziniert. Sein Verhalten später im Zwinger - nämlich dass er trotz des vielen Trubels beim Sommerfest ganz entspannt auf der Seite gelegen hat - hat uns dann komplett überzeugt, dass er unser Hund werden soll.

 

 

Die nächsten Wochen sind wir, so oft es unsere Zeit zu ließ, zu Tayson ins Tierheim gekommen, um ihn besser kennenzulernen und eine Bindung aufzubauen. Wir haben mit ihm bereits den Grundkurs einer Hundeschule mitgemacht und mehrere Ausflüge mit ihm machen können. Dabei erleben wir immer wieder einen ganz anderen Hund, der nach über 3 Jahren im Tierheim neugierig und offen die neue Umwelt beschnuppert.

 

Da wir in Hamburg Harburg wohnen, ist es undenkbar eine Genehmigung der Stadt für die Haltung eines Kategoriehundes zu erlangen. Wir haben uns deshalb gesagt, dass wir der Stadt ein Schnippchen schlagen und haben uns ein neues zu Hause  5 km weiter südlich in Niedersachsen gesucht, wo Tayson ein ganz normaler Hund sein darf.

 

 

Liebe Grüße Nina und Alex

 

Die Hundelobby Seevetal wünscht
viele schöne Stunden in Niedersachsen!

 

 

 

Fotos: Nina und Alex sowie Walter Müller

23.08.2012

DIE HAMBURGER WOLLEN DEMONSTRIEREN
für eine gerechte, tier- und bürgerfreundliche
ÄNDERUNG DES HAMBURGER GESETZES!

Wir sollten diese Aktion unterstützen und den Hunden in Hamburg helfen.
In Niedersachsen gibt es
keine Rasselisten und hier passiert nichts außergewöhnliches,
was speziell auf die "gefährlichen" Hunde zurückzuführen ist.

Einige Rassen (KAT 1- Hunde) sollen nur noch zur
Forschung oder als Wachhunde eingesetzt werden dürfen, wenn der neue
Gesetzesentwurf durch kommt.

Hier die Stimmen der Hamburger Hunde, die zum Teil betroffen sind!

 

Mai 2012

Stoppt die Hundesteuer

Eine Initiative von Deutscher Tierschutzbund, VDH,

TASSO und dem Hundemagazin DOGS.

 

www.dogs-magazin.de/content/hundesteuer/eingabe.html

 

11.3.2012

Wir werden Sie weiterhin auf dem Laufenden halten.
Nach unserem Besuch des Deutschen Bundestages in Berlin haben wir einen
Gesprächspartner gefunden. In den nächsten Tagen werden wir einen Bericht
über unseren Besuch und das Statements des Mitglieds des Bundestages zu dem aktuellen Thema veröffentlichen.

März 2012

 

Petition: Arzneimittelwesen -
 

 

 

Beibehaltung des Dispensierrechts
der Tierärzte ("eigene Haus-Apotheke") vom 29.01.2012

Die Unterzeichnungsfrist läuft nur noch bis
zum 9.3. 2012. „ES EILT SEHR!“

 

Bitte in den Link klicken!

https://epetitionen.bundestag.de/index.php?action=petition;sa=details;petition=22430.

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Zusammenhang mit den übermäßigen Antibiotika-Abgaben in der Massentierhaltung gibt es im Bundestag Bestrebungen, die es den Tierärzten in Zukunft untersagen sollen, Medikamente in bedarfsgerechten Mengen an ihre Patienten weiterzugeben bzw. an deren Halter zu verkaufen.


Darüber, dass sich bei der Massentierhaltung etwas ändern muss, braucht man wohl nicht sonderlich zu diskutieren. In diesem Fall jedoch sieht es sehr danach aus, als wollten die Lobbyisten der Apotheken- und der Pharmaindustrie die Diskussion um den massenhaften Einsatz von Antibiotika in der Massentierhaltung dazu nutzen, um im großen Stil Kasse zu machen!

 

Nach Ansicht der Befürworter dieser Bestrebungen müssten dann die Tierhalter mit einem Rezept in eine Apotheke gehen, um sich das benötigte Medikament zu besorgen. Nur Apotheken verkaufen keine einzelnen Tabletten, sondern Packungen, die man dann natürlich dementsprechend zu bezahlen hat, obwohl man vielleicht nur zwei oder drei Tabletten braucht.

 

Sehr vielen Tierhaltern geht es finanziell nicht gerade rosig. Dazu gehören viele Menschen. Sie müssten dann, wenn das tatsächlich so kommen sollte, nicht wie bisher, z.B. einen Euro für eine Tablette, die der Hund dann wirklich braucht, bezahlen, sondern zehn Euro für die Packung in Größe N1. Mit anderen Worten, man ist dann gezwungen, neun Euro in den Müll zu werfen.

 

Ganz abgesehen von der immensen Kostenexplosion, die eine Abschaffung des Dispensierrechts (eigene Hausapotheke) der Tierärzte mit sich bringen würde, nähme dann auch der Sondermüll deutlich zu.

 

Außerdem könnte die Versuchung einer eigenmächtigen Medikation mit Restbeständen aus Kostengründen enorm wachsen – mit  unabsehbaren Folgen für die Tiergesundheit.

 

Es gibt eine Petition beim Bundestag die erreichen möchte, dass den Tierärzten das Dispensierrecht erhalten bleibt.

 

Es ist im Interesse aller Tierhalter, durch eine Mitunterzeichnung dieser Petition und indirekt durch eine umgehende Weiterleitung dieser Informationen an befreundete Tierhalter dieses Anliegen zu unterstützen:

 

 

Neues Niedersächsisches Hundegesetz ist verabschiedet und tritt am 1. Juli 2011 in Kraft!

Juli 2011

Die neuesten Informationen und den Gesetzestext lesen Sie hier

Bitte anklicken

 

Neufassung des Hundegesetzes im Landtag beschlossen Novelle tritt am 1. Juli 2011 in Kraft

HANNOVER. Der Niedersächsische Landtag hat heute die Neufassung des Niedersächsischen Hundegesetzes verabschiedet. Das Gesetz tritt am 1. Juli 2011 in Kraft.

Damit wird das bisherige Hundegesetz, das Regelungen für den Fall enthielt, dass ein Hund im Einzelfall als gefährlich in Erscheinung trat, abgelöst. Die Neufassung beinhaltet nun - aufbauend auf den bisherigen Regelungen - unter anderem die Verpflichtung, dass jede Person, die in Niedersachsen einen Hund hält, zukünftig sachkundig sein muss. „Das neue Hundegesetz stärkt den Tierschutz und hilft, Beißunfälle in Zukunft zu vermeiden", so Minister Gert Lindemann.

Ein Bestandteil des Hundegesetzes ist die Sachkundeerfordernis, für die eine Übergangszeit von zwei Jahren vorgesehen ist. Hundehalter müssen die Sachkundeerfordernis also am 1. Juli 2013 nachweisen können. Personen, die nachweislich innerhalb der vergangenen zehn Jahre vor der Aufnahme der Hundehaltung mindestens zwei Jahre ununterbrochen einen Hund gehalten haben, gelten als sachkundig und brauchen die Prüfung nicht ablegen. Ebenso als sachkundig gelten bestimmte Personenkreise wie Tierärzte, für die Betreuung von Diensthunden verantwortliche Personen oder solche, die einen Blindenführhund halten.

Neu ist auch die Pflicht zum Abschluss einer Haftpflichtversicherung für alle Hunde ab einem Alter von sechs Monatensowie die Pflicht zur Kennzeichnung (Chippen) der Hunde ab einem Alter von sechs Monaten, um die Identifizierung sicherzustellen. Für den Abschluss der Haftpflichtversicherung und die Chippung der Hunde gelten keine Übergangsregelungen, beides muss also so schnell wie möglich erfolgt sein. Innerhalb von zwei Jahren wird für Niedersachsen ein zentrales Register eingeführt, in dem Angaben zur Hunde haltenden Person und zum Hund erfasst werden, die der Hundehalter zu machen hat.

Die in Bezug auf gefährliche Hunde bestehende Zuständigkeit der Landkreise/kreisfreien Städte bleibt unverändert. Im Übrigen nehmen die Gemeinden nach einer gewissen Frist künftig anlassbezogen Überwachungsaufgaben nach dem Gesetz wahr.

- - - -

Wir bemühen uns um den neuen Gesetzestext! 

_______________________

24. Mai 2011

Dem Thema "Standorte von Hundestationen"
 haben wir eine neue Seite gewidmet

Klicken Sie hier

 

16. Mai 2011

Die Presse schreibt im Mai 2011

Wochenblatt vom 14. Mai 2011

 

den Bericht anklicken,
dann ist er lesbar


 

Wohin mit den Hundeklos?

 

Bericht der HAN vom 3. Mai 2011

"Tretminen"-Alarm in Seevetal: Über die Hinterlassenschaften von Hunden regen sich viele Bürger auf. Im Hittfelder Rathaus häufen sich die Beschwerden über Hundehaufen. Um "Dampf vom Kessel" zu nehmen, organisieren Mitglieder der Hundelobby Seevetal deshalb ein Pilotprojekt in der Gemeinde unter dem Motto "Guter Wille versetzt Häufchen".

 

Ohlendorf/Hittfeld. Die Hundelobby Seevetal ist eine Regionalgruppe im Verein Hunde-Lobby Hamburg, der sich für die Interessen der Hundehalter und ihrer vierbeinigen Schützlinge einsetzt. "Wir lieben einen Haufen Hunde, aber keine Hundehaufen", sagt der Vize-Vorsitzende, Bernd Glowacz.

Weil sich die Beschwerden über Hundehaufen an Wegen und auf öffentlichen Plätzen mehren, appellieren Verwaltung und Hundelobby jetzt gemeinsam an die Hundehalter, insbesondere in Wohnbereichen dafür zu sorgen, dass die tierischen Hinterlassenschaften umgehend entsorgt werden. "Hundelobby und Verwaltung sind sich hier einig, dass das in einzelnen Gemeindeteilen bestehende System mit entsprechenden Ausgabestellen von Müllbeuteln weiter ausgebaut werden soll", sagt dazu der Leiter des Ordnungsamtes, Dirk ter Horst.

"Wir werden mit Bürgern - mit und ohne Hund - über Standorte für Hundetoiletten diskutieren und diese Standort-Empfehlungen an die Gemeinde Seevetal weitergeben", erklärt die Vorsitzende der Hundelobby Seevetal, Marlis Grundt. "Die Gemeinde hat uns zugesagt, dass sie weitere Stationen aufstellen will. Ein gutes Miteinander ist uns wichtig", fügt die Vereinsvorsitzende aus Ohlendorf hinzu.

Damit sich Bürger mit und ohne Hund zukünftig tolerant und respektvoll begegnen, sollten sie gemeinsam nach geeigneten Standorten für Hundetoiletten suchen, so die 64-jährige Hundehalterin weiter.

In der Gemeinde Seevetal gibt es bereits 35 Hundetoiletten in Horst, Maschen, Ohlendorf, Emmelndorf, Meckelfeld und Fleestedt. In den Hundetoiletten können Hundehalter Plastikbeutel mit den Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner entsorgen. Mitarbeiter des Seevetaler Bauhofs entleeren die Stationen regelmäßig. An einigen Standorten haben Bürger Patenschaften für ein Hundeklo übernommen. "Hundehalter können auch kostenlos Plastikbeutel in den Ortsverwaltungen abholen", erklärt Gemeindesprecher Andreas Schmidt. Die Idee für die Hundetoiletten hatte der mittlerweile verstorbene SPD-Ratsherr Taeb el Kordi aus Maschen. Das erste Hundeklo am Gagelstrauchweg in Maschen wurde Mitte der 90er-Jahre aufgestellt.

Die erste Informationsveranstaltungen mit Standortbestimmungen für Hundetoiletten in Over und Bullenhausen beginnt morgen um 19 Uhr im Gasthaus "Zum Alten Fährhaus" in Over. Geeignete Hundeklo-Standorte für Ramelsloh und Ohlendorf sollen am Montag, 9. Mai, ab19 Uhr im Gasthaus "Ramelsloher Hof" gefunden werden.

  Carsten Weede

 

Berichte über den Ausgang der Informationsabende

16. Mai 2011

Hundestationen- Standortempfehlungen für den
Bereich Over/ Bullenhausen

 

Donnerstag, den 5. Mai 2011, haben wir die Bürger von Over und Bullenhausen zu einem Informationsabend eingeladen.

Es galt, die Standortempfehlungen für Hundestationen in diesen Orten zu ermitteln und über den Ortsrat an die Gemeinde Seevetal zur Genehmigung und Aufstellung dieser Stationen vorzuschlagen.

Die Hundelobby Seevetal hat es sich zum Ziel gemacht,
 

„ein freundliches Miteinander zwischen Mensch und Hund“

zu erreichen.
 

Hier haben wir zweifellos das Interesse der Bürger und Hundehalter zu diesem Thema „geweckt“. Neben Frau Conrad (SPD), stellv. Bürgermeisterin und Vertreterin des Ortsrates, nahmen 8 Bürger, mit und ohne Hunde, an dieser Informationsveranstaltung teil.

Die gute Unterstützung der Presse bewirkte, dass engagierten Teilnehmer an diesem Abend sehr gute, durchdachte Vorschläge machten. Hier sagte uns Frau Conrad gegenüber dem Ortsrat die volle Unterstützung zu, nachdem wir je 3 Standorte ermittelt hatten.

Wir, die Hundelobby Seevetal, halten dieses Thema:  „Guter Wille versetzt Häufchen“ weiterhin für wichtig und werden weitere Standorte in Seevetal suchen. Die ausgesuchten Standorte sind in den Lageplänen eingetragen.

Over

1.     1.   Oversand/ Ecke Uhlenbusch

2.     2.   Am Sportplatz TSV Over- Bullenhausen, Oversand

3.     3.   Alter Elbdeich/ Ecke Herrendeich

Bullenhausen

1.     1.   Elbdeich; im Bereich Volksbank Nordheide

2.     2.   Neue Deichstraße/ Ecke Lührsweg; Nähe EDEKA- Markt

3.     3.   Kurve Neue Deichstraße, am Parkplatz bei den Glascontainern

Die Voraussetzung, eine Hundestation aufzustellen, bedeutet, dass die Müllabführ diese Standorte ¼- tägig anfahren kann, denn die Entsorgung muss gesichert sein.

Die Hundelobby Seevetal garantiert gegenüber der Gemeinde, dass die Hundekotbeutel laufend nachgefüllt werden. Wir suchen für jede einzelne Hundestation einen Paten, der die Bestückung übernimmt.

 

 

Hundestationen- Standortempfehlungen für den
Bereich Ramelsloh/ Ohlendorf/ Holtorfsloh

 

Montag, den 9. Mai 2011, haben wir die Bürger von Ramelsloh, Ohlendorf und Holtorfsloh zu einem Informationsabend eingeladen.

Es galt, die Standortempfehlungen für Hundestationen in diesen Orten zu ermitteln und über den Ortsrat an die Gemeinde Seevetal zur Genehmigung und Aufstellung dieser Stationen vorzuschlagen.

Die Hundelobby Seevetal hat es sich zum Ziel gemacht,
 

„ein freundliches Miteinander zwischen Mensch und Hund“


zu erreichen.

Hier haben wir zweifellos das Interesse der Bürger und Hundehalter zu diesem Thema überschätzt. Neben Herrn Hack (FDP), sowie Herrn Masloch (CDU), Vertreter des Ortsrates, nahmen nur 2 Hundehalterinnen an dieser Informationsveranstaltung teil. Davon nur eine Hundehalterin aus Ramelsloh.
 

Die gute Unterstützung der Presse sowie zahlreiche Aushänge und Flyer haben nicht den erhofften Erfolg gebracht, um Standortvorschläge von einer breiteren Bewohnerschicht zu bekommen.

Wir, die Hundelobby Seevetal, halten dieses Thema:  „Guter Wille versetzt Häufchen“ trotzdem für richtig und haben mit den wenigen Anwesenden verschiedene Standorte diskutiert und festgehalten.
 

Ramelsloh

1.       1.   Kreuzung Harmstorfer Strasse/ Grasdiek

2.      2.     Ramelsloher Allee/ Ecke „Trampelweg“ zur Grundschule, eine gewidmete Straße 
      ist dort vorgesehen

3.      3.     Horner Straße/ Friedhofsweg.

Ohlendorf/ Holtorfsloh

1.        1.   Ohlendorfer Straße/ Ecke An den Teichen

2.       2.    Alter Postweg/ Ecke Alter Postweg (Wiesenweg) – hier dreht der Müllwagen  

Die Standorte sind in den Lageplänen eingetragen.

Die Voraussetzung, eine Hundestation aufzustellen, bedeutet, dass die Müllabführ diese Standorte ¼- tägig anfahren kann, denn die Entsorgung muss gesichert sein.

Die Hundelobby Seevetal garantiert gegenüber der Gemeinde, dass die Hundekotbeutel laufend nachgefüllt werden. Wir suchen für jede einzelne Hundestation einen Paten, der die Bestückung übernimmt.

 

06.04.2011

Die Hundelobby Seevetal startet ein Pilotprojekt



Guter Wille versetzt Häufchen"

unter diesem Motto wollen wir die Gemeinde Seevetal beim Wort nehmen!!!

Wir möchten mit Ihnen die Standortempfehlungen für Hundetoiletten in Ramelsloh, Ohlendorf und Umgebungen besprechen. Die Umsetzung wird nach unseren Vorschlägen durch die Gemeinde in Angriff genommen

Entscheiden Sie mit!

Informationsverantaltungen zur Festlegung der Standorte

für Ramelsloh, Ohlendorf und Umgebung

am Montag, den 09. Mai 2011 um 19.00
im Ramelsloher Hof

für Bullenhausen und Over

am Donnerstag, den 05. Mai 2011
im "Zum Alten Fährhaus" in Over


Wir möchten auch die unzufriedenen Bürger - ohne Hunde-
dazu einladen. Vielleicht hat Ihr Nachbar auch Zeit?,
bringen Sie ihn mit!

 


Ein gemeinsames Miteinander ist uns wichtig. Helfen Sie uns, damit sich alle Bürger - mit und ohne Hund- zukünftig tolerant und respektvoll begegnen!

 


Pressemitteilung der Gemeinde Seevetal
 

 

1. April 2011

Sehr geehrte Damen und Herren,

hiermit übersende ich Ihnen eine Pressemitteilung der Gemeinde Seevetal mit der Bitte um Veröffentlichung, vielen Dank!

 

Verwaltung und Hundelobby Seevetal appellieren an Hundehalter

 

Am Freitag (1. April) beginnt wieder die jährliche Brut- und Setzzeit. Bis zum 15. Juli besteht dann in Wald und Flur eine Anleinpflicht für Hunde. Seevetals Ordnungsamt und die Hundelobby Seevetal, ein Verein, der sich für die Interessen der Hundehalter einsetzt, nehmen dies zum Anlass, in einem gemeinsamen Aufruf für die Einhaltung dieser Vorschrift zu werben. Bernd Glowacz (69), 2. Vorsitzender der Hundelobby Seevetal, appelliert daran, diesen Zeitraum zu respektieren: "Diese dreieinhalb Monate Einschränkung für uns Hundehalter müssen wir respektieren. Selbstverständlich haben wir ein großes Interesse daran, dass der Nachwuchs in unseren Wäldern und Wiesen ungestört aufwachsen kann." Dirk ter Horst (50), Leiter des Ordnungsamtes im Seevetaler Rathaus, ruft ebenfalls zur Beachtung dieser in einem Landesgesetz verankerten Regelung auf: "Wenn es gar nicht anders geht, müssen wir auch Bußgelder verhängen. So weit muss es aber nicht kommen, denn wenn man bedenkt, dass knapp Dreiviertel eines Jahres, zumindest außerhalb von Natur- und Landschaftsschutzgebieten, keine Anleinpflicht besteht, bin ich mir sicher, dass diese Regelung von den Hundehaltern akzeptiert wird" so der Ordnungsamtsleiter weiter.

 

Auf ein weiteres Problem wiesen die beiden Experten im Zusammenhang mit den Hinterlassenschaften von Hunden hin. Bernd Glowacz brachte es dabei auf den Punkt: "Wir lieben einen Haufen Hunde, aber keine Hundehaufen." Zahlreiche Beschwerden von Anliegern führen dazu, dass auch hier Verwaltung und Hundelobby gemeinsam an die Hundehalter appellieren, insbesondere in Wohnbereichen dafür zu sorgen, dass die Hinterlassenschaften von Hunden umgehend entsorgt werden. Hundelobby und Verwaltung sind sich hier einig, dass das in einzelnen Gemeindeteilen bestehende System von entsprechenden Ausgabestellen von Müllbeuteln weiter ausgebaut werden soll.

Weitere Informationen zur Hundehaltung in Seevetal gibt es im Internet unter www.seevetal.de und auf der Vereinsseite www.hundelobby-seevetal.de.

Die Fotos zeigen links Bernd Glowacz, 2. Vors. der Hundelobby Seevetal und rechts Dirk ter Horst, Ordnungsamtsleiter der Gemeinde Seevetal.

  

Mit freundlichen Grüßen
Im Auftrag
Andreas Schmidt

Gemeinde Seevetal
Stabsstelle für Öffentlichkeitsarbeit, ÖPNV & Wirtschaftsförderung
Kirchstraße 11, 21218 Seevetal
Telefon: 04105 / 55-266, Telefax: 04105 / 55-1266
E-Mail:   [mailto:andreas.schmidt@rathaus-seevetal.de]

 

 

März 2011

Wir unterstützen die Aktion
"Manifest Pro Hund 2011"

 

Näheres hier

 

 

 


14.01.2010

 


Erhöhung der Hundesteuer in Seevetal
um 33% für den Ersthund ab 2011!

 


Musst du auch so viel Hundesteuer zahlen?

Der Gemeinderat hat am 14. Dezember 2010 eine
Hundesteuererhöhung ab 2011 beschlossen.
 



1.
 Hund von 36 € auf 48 € jährlich,
entsprechend 33,0% Erhöhung

     2. Hund von 72 € auf 84 € jährlich,
entsprechend 16,7% Erhöhung

          3. Hund 120 € jährlich, bleibt unverändert
 

 

Wir, die Hundelobby Seevetal, hatten die Möglichkeit,

mit Herrn Bürgermeister Schwarz,

im Vorfeld über diese Erhöhung zu diskutieren.

Leider konnten wir diese Erhöhung nicht verhindern.

 

Sein Argument, bei dem Ersthund eine moderate Steuererhöhung von 1€/ Monat, entspricht 33%,  anzustreben,
wurde von uns in diesem Umfang nicht mitgetragen.

Herr Bürgermeister Schwarz hatte folgende Argumente:

Die Finanzkrise hatte ihre Spuren hinterlassen und machte es auch der Gemeinde Seevetal schwer, einen genehmigungsfähigen Haushalt aufzustellen.

Aber dies war nicht nur der Krise geschuldet. Ein weiterer Belastungspunkt in der Haushaltsführung war zum Start ins Jahr 2011 die vom Niedersächsischen Landesgesetzgeber von den Städten und Gemeinden geforderte Umstellung der Haushaltssystematik auf die kaufmännische Buchführung.

Begriffe wie „Abschreibungen" und „Anlagevermögen" hielten Einzug in die Verwaltung.
Die Abschreibungen auf vorhandene Vermögenswerte belasteten den Seevetaler Ergebnishaushalt erheblich.

Die Gemeindepolitik stand angesichts der zu Grunde liegenden Rahmendaten bei der Haushaltsaufstellung
vor einer in Seevetal bisher nie da gewesenen Herausforderung.

In dem Haushalt 2011 sind auch die Seevetaler Hundehalter aufgefordert,
durch erhöhte Abgaben, zur Deckungsfähigkeit beizutragen.

Einige Alternativvorschläge haben wir auch vor dem Wirtschafts- und Finanzausschuss
sowie den einzelnen Fraktionen vorgetragen.

Leider fanden diese keine Berücksichtigung, denn Seevetal hat seinen eigenen Haushaltsplan
und blickt, im Zusammenhang auf die Hundesteuer, nicht nach Niedersachsen.

Die Hundehalter werden im kommenden Jahr mit weiteren Belastungen rechnen müssen,
da das zu erwartende neue Hundegesetz ( NHundG) weitere, zusätzliche Kosten beinhaltet.

Unter anderem ist es die Hundehaftpflichtversicherung.

Hier können wir den Mitglieder der Hundelobby- Seevetal
eine Haftpflichtversicherung ab 45,10 € / pro Jahr, anbieten.

Weitere Informationen erhalten Sie unter dem Menüpunkt „Hundehaftpflicht (bitte klicken)
auf unserer Homepage.

Da der Gemeinderat Seevetal nunmehr die 2. Änderungssatzung ( Hundesteuererhebung) beschlossen hat,
müssen wir uns auf die Aussagen der Politik verlassen, dass dieser Steuersatz die nächsten 10 Jahre bestehen bleibt.

Diese, nicht moderate Erhöhung, können wir nicht nachvollziehen, nur war es nicht zu verhindern,
da die Hundesteuer ein Bestandteil des Gesamthaushaltes 2011 von Seevetal war und somit nicht mehr veränderbar!
Wir versuchen, Politik zu verstehen!

Darauf ein kräftiges „WUFF WUFF“!

Wenn Sie sich über den Gesetzentwurf des Hundegesetzes (NHundG) informieren wollen,
gehen Sie auf die Seite von "Neues aus Niedersachsen"


 

 

Der Seevetaler schreibt im Juni 2010

 

Neues aus Seevetal im Jahr 2009

15.12.09

Neue Hundesteuersatzung für die Gemeinde Seevetal


Der Rat beschließt, § 5 Nr. 3 der Hundesteuersatzung vom 19.12.2002
ab dem 1.1.2010 wie folgt neu zu fassen: „Die Steuer ist auf Antrag für die Dauer eines Jahres
auf die Hälfte zu ermäßigen für Hunde,

die der Halter aus einem Tierheim übernommen hat,
mit dem die Gemeinde Seevetal einen Vertrag über die Aufnahme von Fundtieren geschlossen hat. 
Die Übernahme aus dem Tierheim ist durch Tierübereignungsvertrag nachzuweisen.
Eine Übertragung der Befreiung auf spätere Hundehalter ist ausgeschlossen."

Der offizielle Beschluss: unter "TOP Ö 12" auf der Seevetaler Seite
 

http://www.seevetal.de/internet/page.php?site=14&id=910000402&rubrik=10000017

( bitte anklicken )


 

Deichsicherung ist wichtig, aber so?

Information
für Presse, Funk und Fernsehen

vom Landkreis Harburg

Landkreis Harburg/ Georg Krümpelmann

03. August 2009

Hunde auf dem Deich anleinen

In der Zeit vom 1. April bis 15. Juli waren alle Hundehalter gesetzlich dazu verpflichtet, ihre Hunde außerhalb von Ortschaften an der Leine zu führen. In dieser Zeit sollen bodenbrütende Vögel und generell Jungtiere durch die Leinenpflicht besonders geschützt werden.

Der Landkreis Harburg appelliert an die Hundebesitzer, ihre Hunde auch für die Zeit vom 16. Juli bis 31. März während des Spaziergehens am Elbdeich an der Leine zu führen und dadurch einen wichtigen Beitrag zur Deichsicherheit zu leisten.

Hintergrund: Selbst eine kleine Maus kann bereits den Jagdtrieb eines Hundes wecken. Ist der Hund nicht angeleint und folgt seinem Jagdinstinkt, führt dies sehr häufig dazu, dass Hunde die vorhandenen Mauselöcher durch Buddeln vergrößern. Löcher im Deich beeinträchtigen allerdings die Standsicherheit des Deiches und damit die Sicherheit bei Hochwasser und Sturmfluten.

 

 


 

Die Hundelobby Seevetal kündigt einen Protestbrief an und bittet
Hundehalter, Hundevereine, Hundeorganisationen und Hundetierschutz
um Unterstützung!

zu unserem Protestbuch ( hier bitte klicken )

Liebe Hundefreunde,

 

die Hundelobby Seevetal wurde im Juni 2008 als Regionalteam des Hunde Lobby e.V., gegründet. Anlass war der geplante, ganzjährige Leinenzwang für Hunde – ob groß oder klein – in Teilbereichen von Seevetal.

 

WEHRET  DEN ANFÄNGEN, so sahen wir unsere Mission und haben es, nach intensiven Gesprächen mit der Politik, den

entsprechenden Gremien und einer großen Demo vor dem Rathaus geschafft, dass der ganzjährige Leinenzwang  am 24. März 2009
korrigiert wurde und Hunde und Halter wieder das freie Seevetal  – ohne Hundeleine – genießen können!

 

Berichte in Rundfunk, Fernsehen und der Presse ließen uns jetzt aufhorchen! Das für Hundehaltung als liberal geltende Niedersachsen plant eine Verschärfung der Hundeverordnung (siehe auch http://www.nwzonline.de/index_aktuelles_politik_nachrichten_artikel.php?id=2006656).

 

Jeder Beißvorfall, bei dem Menschen zu Schaden kommen, ist einer zu viel! Darin sind wir uns sicher einig. Aber ein genereller Leinen- und Maulkorbzwang für alle niedersächsischen Hunde über 20 kg darf und kann nicht die Lösung sein. Das wird die Hunde-Lobby der Landesregierung und den im Landtag vertretenen Parteien klar und deutlich sagen. Gleichzeitig werden wir den politisch Verantwortlichen Lösungsansätze unterbreiten, die im Sinne der Gefahrenprävention und im Sinne einer artgerechten Hundehaltung gleichermaßen zielführend sind.

 

Zunächst sind ein offener Brief an die Landesregierung und die im Landtag vertretenen Fraktionen sowie eine Presse-Aussendung geplant, die von möglichst vielen Initiativen, Vereinen und Fachleuten als Unterstützer mit unterzeichnet werden soll, um eine breite Solidarität unter den Hundehaltern zu  signalisieren.

 

Bitte teilen Sie uns bis zum 2. Juni 2009 mit, ob wir mit Ihrer Unterstützung rechnen können und senden Sie uns – bitte möglichst umgehend – Ihre Forderungen an die Landesregierung.

 

Mit hundefreundlichen Grüßen

 

Hundelobby Seevetal

Marlis Grundt

Am Schulberg 4

21220 Seevetal

 

Fax  04185 708501

Email:  hundelobby-seevetal@online.de

www.hundelobby-seevetal.de

 

Die Hundelobby Seevetal

ist ein Regionalteam des

Hunde-Lobby e.V.


Wir haben über 250 Institutionen, Hundevereine, Hundeschulen, Tierschutzorganisationen

und Fachleute angeschrieben.

 

Wir freuen uns über jede Unterstützung und dürfen Sie bitten, uns über das Gästebuch
oder auch per Email Ihre Meinung mitzuteilen.
Wir werden dann versuchen, die Wünsche der Hundehalter

in dem Protestbrief zu berücksichtigen.

 

 

Vielen Dank für Ihre Mitarbeit
Ihre Hundelobby Seevetal

 

 

 

24.3.09

Liebe Hundefreunde,    die Leinenpflicht ist gekippt!

    Der Gemeinderat von Seevetal hat auf seiner Sitzung am 24. März 2009 auf
Initiative der Hundelobby Seevetal die Anordnung zur Leinenpflicht, vom Juni 2008, widerrufen.
Die neue Anleinverordnung ist nur noch für den Tötenser Sunder verfügt worden.
Außerhalb
des bewaldeten Bereiches dürfen unsere Hunde wieder frei, ohne Leine, laufen!
 

 

Das Hamburger Abendblatt schreibt:
Leinenzwang - Erfolg für Seevetaler Hundelobby

Beckedorf -

Der Gemeinderat von Seevetal hat beschlossen, den Leinenzwang aufzulockern. Wie berichtet, hatten sich mehr als 1200 Hundehalter gegen den ganzjährigen Leinenzwang ausgesprochen. Der Gemeinderat hatte diese Forderung zunächst abgelehnt, weil die Hunde angeblich die Erholsuchenden stören und Wild reißen würden - in einem Gebiet, wo vor allem Gewerbe, Baumschulen, Straßen und Dörfer sind.

Nun haben sich die Hundelobby Seevetal, die damals angekündigt hatte weiter zu verhandeln, und die Ratsmitglieder der beteiligten Parteien zusammengesetzt und sind zu einem Entschluss gekommen, der den Hundhaltern deutlich besser gefallen sollte: Der ganzjährige Leinenzwang nördlich der Metzendorfer Straße ist aufgehoben.

In der Brutzeit, vom 1. April bis 15. Juli, müssen die Hunde weiterhin in der freien Landschaft an der Leine gehalten werden. Wobei Straßen, Wege, Gebäude, Hofflächen, Gärten, Baumschulen, Obstplantagen und Parkanlagen, die dicht bei der Bebauung liegen, von der Leinenpflicht ausgeschlossen sind.

hspmej    erschienen am 24. April 2009

13.03.09

Die Anleinpflicht wird im März 2009 neu beschlossen!
Die Argumente der Hundelobby Seevetal haben überzeugt
und die Politik wird eine weise Endscheidung treffen!
 

Vorlage - VO/0636/WP06-11-1

Betreff: Verordnung Leinenzwang im "Tötenser Sunder" für Hunde
Status: öffentlich Vorlage-Art: Vorlage
Sachbearbeiter: 1. Wäsche, W.
2. Hillebrecht
3. ter Horst
Bezüglich: VO/0636/WP06-11
Federführend: Ordnungsabteilung Bearbeiter: Hillebrecht, Brigitte
Beratungsfolge: Verwaltungsausschuss Vorberatung
Rat der Gemeinde Seevetal Entscheidung
24.03.2009 Sitzung des Rates der Gemeinde Seevetal

Anlagen:

Luftbild Schutzgebiete mit "Leinenzwang" in Seevetal und Rosengarten

Verordnung über den Leinenzwang innerhalb eines Schongebietes in der Gemeinde Seevetal, Landkreis Harburg

 

 

Beschlussvorschlag:

 

Der Verwaltungsausschuss empfiehlt / Der Rat der Gemeinde Seevetal beschließt die anliegende Neufassung der „Verordnung über den Leinenzwang innerhalb eines Schongebietes in der Gemeinde Seevetal“.

Sachverhalt:

 

Die Verordnung über den Leinenzwang innerhalb eines Schongebietes in der Gemeinde Seevetal vom 26.06.2008 soll eine Änderung des definierten Gebietes erfahren.

 

Im Zuge des Ratsbeschlusses vom 26.06.2008 wurden Zweifel geäußert an der Sinnhaftigkeit eines Leinenzwangs im Bereich nördlich des Landschaftsschutzgebietes „Tötenser Sunder“ zwischen der K 68 und der Hamburger Landesgrenze, insbesondere im Hinblicke auf die dort vorhandenen Baumschulflächen, in denen ein Leinenzwang kraft Gesetzes nicht gilt. Insoweit erwies sich ein Leinenzwang zwar als rechtlich zulässig, aber wenig praktikabel und schwer zu kontrollieren. Hinzu kam, dass auch in der Nachbargemeinde Rosengarten der Geltungsbereich der dortigen Schongebietsverordnung auf den Bereich des eigentlichen Landschaftsschutzgebietes zurückgefahren wurde. Nach einem Gespräch im Rathaus am 06.11.2008 wurde in der Verwaltungsausschusssitzung vom 15.12.2008 abgestimmt, die Verordnung über den Leinenzwang in Bezug auf die Grenzen zu ändern. Nach dem Willen der im Rat vertretenen Fraktionen würde das Schongebiet auf die Fläche des eigentlichen Landschaftsschutzgebietes (mit Ausnahme des Gebietes „B-Plan Emmelndorf 11“, in dem kraft Gesetzes ein Leinenzwang nicht gilt) reduziert werden.

 

 

In § 1 Schongebiet sollen die Grenzen geändert werden:

 

          Im Norden:          Natenbergweg, „Weg zum Sunder“ zwischen Natenbergweg und

                        Metzendorfer Straße, Metzendorfer Straße.

 

          Im Osten:          Bahntrasse Hansestadt Hamburg – Bremen.

 

 

Aus Gründen der Übersichtlichkeit wurde die gesamte Verordnung neu gefasst und liegt – ebenso wie ein Lageplan - als Anlage bei.

 

 

Anlagen:

 

Luftbild Schutzgebiete mit „Leinenzwang“ in Seevetal und Rosengarten 
 

bitte hier klicken
 

Verordnung über den Leinenzwang innerhalb eines Schongebietes
in der Gemeinde Seevetal, Landkreis Harburg

                                   .

bitte hier klicken


18.02.09

Der 2. Schritt zur neuen Leinenverordnung!

Jetzt fehlt nur noch die Zustimmung des Gemeinderats von Seevetal


Auszug - Bericht der Verwaltung - Leinenzwang im Tötensener Sunder

  Sitzung des Ortsrates Fleestedt / Glüsingen / Beckedorf / Metzendorf
TOP: Ö 3.1
Gremium: Ortsrat Fleestedt / Glüsingen / Beckedorf / Metzendorf Beschlussart: (offen)
Datum: Di, 17.02.2009 Status: öffentlich
Zeit: 19:32 - 21:30 Anlass: ordentliche Sitzung
Raum: Winsener Landstraße 52, Gemeindeteil Fleestedt
Ort: Dorfgemeinschaftshaus "Fleester Hoff"


Herr Sieg berichtet, dass die Verordnung über den Leinenzwang innerhalb eines Schongebietes in der Gemeinde Seevetal vom 26.06.2008 einigen Unmut von Hundebesitzern hervorgerufen hat. Am 06.11.2008 fand diesbezüglich ein Gespräch mit der Hundelobby im Rathaus statt.

In der Verwaltungsausschusssitzung am 15.12.2008 wurde daraufhin angesprochen, dass die Verordnung über den Leinenzwang in Bezug auf die Grenzen geändert werden soll. Nach dem Willen der im Rat vertretenen Fraktionen sollte das Schongebiet auf die Fläche des eigentlichen Landschaftsschutzgebietes reduziert werden. Der Ortsrat wird nun im Wege der Anhörung gebeten, die Reduzierung des Schongebietes zustimmend zur Kenntnis zu nehmen.

 

Betroffen hiervon sind die in § 1 der Verordnung genannte Nord- und Ostgrenze des Schongebietes. Faktisch wird durch die neue Grenzfestsetzung der gesamte Bereich nördlich der Metzendorfer Straße aus dem Schongebiet herausgenommen.

 

Die Reduzierung des Schongebietes wird daraufhin vom Ortsrat zustimmend zur Kenntnis genommen.

Neues aus Seevetal im Jahr 2008

12.12.2008
 

Der 1. Schritt zur neuen Leinenverordnung!

Die Fraktionen der SPD, CDU/ FDP sowie der B.I.S.
haben der Hundelobby Seevetal mitgeteilt,

dass die Gruppen im Gemeinderat offensichtlich auf ihren Sitzungen beschlossen haben,
die Änderung der Anleinverordnung nur im Tötender Sunder zu unterstützen.

Die Herausnahme des nördlichen, nicht im Landschaftsschutzgebiet gelegenen Teils,
findet die einstimmige Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen in den Gruppen.


Die Politik hat eine weise Entscheidung getroffen, die alle Hundehalter in Seevetal begrüßen!
 

6.11.2008

Eine weise Entscheidung der Politik am 6. November 2008

Hundelobby Seevetal informiert:

Der Runder Tisch mit Vertretern der Fraktionen SPD, CDU, FDP
und der B.I.S. sowie der Hundelobby Seevetal hat am 6. November 2008 stattgefunden.

 

Wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass die Gespräche in einem angenehmen Rahmen,
konstruktiv geführt wurden und als gutes Ergebnis,
aus Sicht der Hundelobby Seevetal, gewertet werden kann.

Die Hundelobby Seevetal hat ihre bekannten Argumente
gegen den ganzjährigen Leinenzwang in Teilgebieten von Seevetal vorgebracht
 und haben die Zusage von Bürgermeister, Herrn Schwarz
sowie den anwesenden Fraktionsvorsitzenden erhalten,
dass das in Juni 2008 beschlossene Gesetz noch einmal
hinsichtlich den Änderungswünschen der Hundelobby Seevetal
 in den Fraktionen erneut beraten wird.
 
Der erforderliche Weg durch alle Gremien wird nun von uns beobachtet werden,
in der Hoffnung, dass es ein "Einsehen" gibt und unsere Hunde außerhalb des
Tötenser Sunder einen täglichen Auslauf, ohne Leine, haben können.

 

Die Gemeinde Rosengarten hat bereits eine sehr umsichtige Empfehlung an den Gemeinderat
weitergeleitet.  Hier wird der ganzjährige Leinenzwang  nur für den anderen Teil des
Tötenser Sunder beschlossen.

Lt. Aussage des Bürgermeisters von Rosengarten
wird es auch so beschlossen!

 

Wir wünschen den Politikern eine weise Entscheidungsfindung!



 

Oktober 2008

Der Umweltausschuss in Rosengarten
hat eine sehr umsichtige Entscheidung getroffen
und gibt diese als Empfehlung weiter:


Ganzjähriger Leinenzwang nur im
Waldgebiet Tötenser Sunder

Lt. Aussage des Bürgermeisters von Rosengarten
wird es auch so beschlossen!

 


011008

Rosengarten plant den ganzjährigen Leinenzwang nur im Tötenser Sunder

Was macht jetzt die Politik in Seevetal?

Wir, die Hundelobby Seevetal, haben am 6. November 08 mit Herrn
Bürgermeister Schwarz und Vertretern der Fraktionen
einen " Runden Tisch ", um über den Leinenzwang, außerhalb des Sunders
zu diskutieren.
 

011008

Der Umweltausschuss von Rosengarten tagt am 30.09.08
über die Vorlage zum ganzjährigen Leinenzwang,
 im Tötenser Sunder und Umgebung

Das Wochenblatt schreibt am Sonnabend, den 27. September 2008,

Wir, die Hundelobby Seevetal, stehen für die folgenden Thesen
und werden diese auch gegenüber der Politik vertreten.
Am 6. November 2008 haben wir die Möglichkeit bekommen,
mit dem Herrn Bürgermeister sowie den Fraktionen
des Gemeinderates zu diskutieren.

Wir, die Hundelobby Seevetal,
können einen Leinenzwang in dem
bewaldeten Gebiet " TÖTENSER SUNDER " verstehen.

Wir, die Hundelobby Seevetal, können nicht verstehen,
warum ein ganzjähriger Leinenzwang

  • auf Strasse
  • auf Wegen
  • im teils unbebauten Gewerbegebiet
  • und ( land ) wirtschaftlich genutzten Flächen gelten soll!
    ( weiß umrandete Flächen, Beckedorf, Metzendorf usw. )

Wir, die Hundelobby Seevetal,

wünschen uns ein freundliches Zusammenleben
von Mensch, Hund und Wild

und werden dieses mit Aktivitäten
vor Ort in Seevetal unterstützen.

Wir, die Hundelobby Seevetal,

 setzen uns dafür ein, dass die Flächen außerhalb des
Landschaftsschutzgebietes ohne
ganzjährigen Leinenzwang für alle Hunde bleibt!

Unterstützen Sie unsere Aktivitäten,
in dem Sie

  • aktives Mitglied werden,
  • uns eine kleine Spende zukommen lassen,
  • unseren Autoaufkleber kaufen

und somit nach Außen tragen,
dass Sie der Hundelobby Seevetal

die Stimme Ihres Hundes gegeben haben!

 

Autoaufkleber sind über unsere Email- Adresse zu bestellen:
hundelobby-seevetal@online.de

 

Dorffest Hittfeld vom 19. bis 21. September 2008

Die Hundelobby Seevetal hat einen Info- Stand in der Kirchstrasse
( neben der Volksbank und gegenüber der Spielbank )

und ist am Sonnabend von 9.00 bis ca. 18.00 Uhr
sowie am Sonntag von 11.00 bis ca. 17.00 Uhr für Sie da.

Es erwarten Sie viele Informationen und vieles mehr...................

Die Politik setzt sich mit uns an einen Runden Tisch

Anfang November 2008 werden wir, die Hundelobby Seevetal,
im Namen der Hunde um die Rücknahme des Gemeinderatsbeschlusses zum ganzjährigen Leinenzwang,

außerhalb des Tötenser Sunder,

mit der Politik diskutieren !

15. September 2008

WARNUNG für Hittfeld

Ein Hundehalter (40) aus Hittfeld ging am Sonnabend Nachmittag mit seinem Dobermann in der Straße Am Schützenplatz spazieren.
An einer Wiese fand der Hund am Rande eines Gebüschs "Leckerlis" in Form von Hackfleischbällchen.
Noch bevor der Hundehalter eingreifen konnte, hatte der Dobermann zwei Bällchen verschluckt.
Mit Entsetzen entdeckte der Mann mehrere Stecknadeln in den Bällchen.
Der Hund erbrach die gefährliche Kost bei einem Tierarzt und blieb unverletzt.
Die Polizei ermittelt nun wegen Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz und bittet um Hinweise unter der Telefonnummer 04105/62 00)


02.08.08

Die Hundelobby Seevetal hat sich zu diesem Thema geäußert

Hier Informationen,wie es zu dem Gemeinderatsbeschluss
über den ganzjährigen Leinenzwang, in Teilgebieten von Seevetal gekommen ist
und unsere weiteren Aktivitäten

August 2008

März 2007

Es wird ein Antrag über den ganzjährigen Leinenzwang im
  Tötenser Sunder in der Verwaltung, Landkreis Harburg, gestellt
wer?       ein Jäger aus dem Landkreis,
Name der Hundelobby Seevetal bekannt
  Der Landkreis Harburg verweigert die Zustimmung und verweist diesen Antrag an den Ortsrat Fleestedt/ Glüsingen/ Beckedorf/ Metzendorf
 

20. Mai 2008

Der Ortsrat Fleestedt/ Glüsingen/ Beckedorf/ Metzendorf empfiehlt vorlagegemäß, die Verordnung innerhalb eines Schongebietes (Abbildung) in der Gemarkung Beckedorf, Metzendorf, Emmelndorf und Hittfeld zu beschliessen.


bitte anklicken!


 

UM DIESE BEREICHE GEHT ES!   
blau =  Wald      grün =  Baumschulen + Landwirtschaft     gelb =  Sandabgrabungen     lila = Gewerbegebiet

 

Fotos auf der Region: Gewerbegebiet und Sandabgrabung

..........um dieses Gewerbegebiet
geht es, hier sollen Erholungssuchende "Erholung" finden und Wildtiere ihre
Rückzugsmöglichkeiten bekommen- daher der Beschluss,

ganzjähriger Leinenzwang geplant!

 

 

 

Gewerbegebiet
(links)

 

Sandabgrabung im Hintergrund
( besteht schon  Zutrittsverbot!)

 

trotzdem,
ganzjähriger Leinenzwang wird geplant!

30. Juli 2008

Kommt ein Bürgerbegehren?
schreibt das Wochenblatt am 30. Juli 2008 - Bericht anklicken-

26. Juli 2008

Runder Tisch Tierschutz im Landkreis Harburg mit der Hundelobby Seevetal
 

Pressemitteilung vom Runden Tisch Tierschutz am 23. Juli 2008

Konstruktiver Gedankenaustausch

Auf Einladung des „Runden Tisch Tierschutz im Landkreis Harburg“ (RTT) kamen am Mittwoch 13 Experten und Hundefreunde zusammen. Zentrales Thema war der ganzjährige Leinenzwang, der kürzlich vom Seevetaler Rat für weite Teile des Gemeindegebietes beschlossen wurde. I

Günther Meyer als Vertreter des Hegerings, Leon van Kuijk für die Hundelobby Seevetal und Tierarzt Dr. Stefan Augsburg erläuterten ihre Standpunkte, zu denen auch die übrigen Teilnehmer Verständnisfragen und persönliche Anmerkungen machten. So entspann sich eine sachliche und von gegenseitiger Achtung geprägte Diskussionsrunde.

Günther Meyer legte anhand von Zahlen des Jagdverbandes die Beeinträchtigungen für das Wild durch Hunde dar, deren Halter ihre Tiere nicht unter Kontrolle hätten. Leon van Kuijk kritisierte die Entscheidungsfindung der Seevetaler Ratsmehrheit, die von fachlicher Unkenntnis hinsichtlich der gesetzlichen Bestimmungen, aber auch der Bedürfnisse der Hunde geprägt sei. Dr. Stefan Augsburg nannte als essentielle Grundbedürfnisse der Hunde das Austoben, das schnüffelnde Erkunden des jeweiligen Umfeldes, ohne welches die Hunde im Kopf verkümmern würden, und das Erlernen richtigen Sozialverhaltens. Sein Fazit lautete, der Leinenzwang sei ein Verstoß gegen das Tierschutzgesetz, weil er artgerechte Haltung verbiete.

In der Diskussion wurde auf die Notwendigkeit der Hundeerziehung hingewiesen. Ein Hundeführerschein sei für jeden sinnvoll, doch könne nicht erwartet werden, dass jedes Familienmitglied die Ausbildung durchlaufe. Als sinnvoll erachtet wurde ein Training für den Hund, in dem er an Wild gewöhnt und so sein instinktiver Jagdtrieb abgebaut wird.

Eine Möglichkeit könne auch sein, auf Hundehalter durch schriftliche „Mahnungen“ einzuwirken, deren Kopien an die Verwaltung gegeben werden, die dann z.B. nach dreimaligem Einschreiten Bußgelder gegen den Halter verhängen sollte. Leider ist die Umsetzung nur gegenüber ohnehin einsichtigen und kooperationsbereiten Hundehaltern möglich, da allein die Polizei die Möglichkeit habe, notfalls die Herausgabe der Personalien zu erzwingen.

Einig war sich die Runde darin, dass es nur eine Minderheit uneinsichtiger Hundehalter sei, die zu der Überreaktion von Seevetal geführt habe. Die Zahl an „Fallwild“ durch Kraftfahrzeuge liege zudem weitaus höher als die des durch Hunde verletzten oder gerissenen Wildes. Es gehe nicht an, dass Hunde an die Leine verbannt werden und so körperlich wie psychisch verkrüppeln müssten.
 

 

 

 

 

von links:
L. van Kuijk/ Hundelobby Seevetal, G. Meyer/ Hegering, Aktivistin RTT, Hr. Frühauf /Dr. Frölich- Stiftung, Aktivistin RTT, Tierarzt Dr. S. Augsburg, Marlis Grundt/ Hundelobby Seevetal, Hr. Wendt/ RTT, Aktivistin RTT, Fr. Wendt/

Nachtrag, außerhalb der Pressemitteilung:   
 

Beeindruckend waren die von Herr Kuijk vorgetragenen Fakten, mit denen er die aberwitzige Ignoranz der Ratsmitglieder belegte.
Herr Kuijk war sehr gut vorbereitet und hatte zahlreiche Belege zur Hand, mit denen er seine Ansichten untermauern konnte.
Ich denke, die Hundelobby hat angesichts ihrer Fach-Kompetenz die besseren Argumente. Es wird viel davon abhängen, ob die Ratsmitglieder einsichtig sind.

Auf jeden Fall ist der Ratsbeschluss schon wohl deshalb inhaltlich rechtsfehlerhaft, weil er z.B. das Gewerbegebiet mit einschließt.

 

 

 

 

 

 

Unsere Antwort auf den bevorstehenden Gemeinderatsbeschluss

Demo am 26. Juni 2008 in Seevetal

Anlass war die angekündigte Beschließung des ganzjährigen Leinenzwangs im Tötenser Sunder, dem angrenzenden Gewerbegebiet,
den Sandgrabungen sowie den gewerblichen Flächen der Baumschulen.

                   vor der DEMO

DEMO am 26.06.08

             nach der DEMO

- den gewünschten Beitrag abklicken-

Unsere Recherche, nach dem Gemeinderatsbeschluss,
ergaben neue Argumente gegen diesen Beschluss!

Wir stellten fest, dass die Politik lediglich über den Tötenser Sunder redet und damit das Waldgebiet
in den Fokus stellt. Auch viele Menschen aus der Bevölkerung denken, dass nur das Waldgebiet betroffen ist.

Viele wissen nicht und können es zum Teil auch nicht glauben, dass nördlich vom Waldgebiet auch gewerblich genutzte Flächen, wie
Baumschule, Gewerbegebiet und eine Sandgrube in der Verordnung als Schongebiet aufgenommen wurden.

Diese Gebiete waren auch in dem Antrag vom März 2007 beim Landkreis Harburg nicht beabsichtigt.
(Uns wurde dieses vom Antragsteller bestätigt!)

Bisher konnte uns keiner erklären, wie diese Gebiete auch zu einem Schongebiet hinzugenommen wurden,
obwohl das Niedersächsische Gesetz und auch die Verordnung diese explizit aus der Leinenpflicht herausnehmen.

In den letzten Wochen haben wir in mehreren Schreiben, u. a. den Behörden, um Antworten gebeten, welche
während der Gemeinderatssitzung nicht oder nur ungenügend beantwortet wurden.

Unsere Informationsfragen zu den notwendigen Punkten eines Bürgerbegehrens wurden beantwortet,
in dem die Gemeinde auch ihre Unterstützung angeboten hat.
Diesen Weg werden wir weiterhin in einem engen Dialog mit der Gemeinde gehen.

Die erhaltenen Antworten auf unsere 14 Fragen von Herrn ter Horst, die gestern bei uns eingingen,
müssen noch ausgewertet werden!

Eine Anmerkung möchten wir noch machen: der Ortsrat hatte seine letzte Ortsratssitzung,
lt. der Internetseite von Seevetal ( Kommunalpolitik online ), am 12. September 2006!
In der nächsten Ortsratssitzung, am 20. Mai 2008, wurde dann der Leinenzwang,
durch Vorlage an den Gemeinderat, empfohlen.
Ein Schnellschuss?

Wir werden weiter recherchieren! und berichten!

29. Juni 2008

Ratssitzung am Donnerstag - Leinenverordnung im Landschaftsschutzgebiet Sunder und
Bebauungsplan für Verbrauchermarkt im Ortszentrum Hittfeld

Die Ratssitzung am 26.6.2008 fand in einem emotional sehr aufgepeitschten Umfeld statt.

Das lag keinesfalls an dem teils zeitgleich stattfindenden EM-Halbfinale, in dem sich Spanien offenbar eindrucksvoll als Endspielgegner qualifiziert hat - da die Ratssitzung bis 21.45 Uhr andauerte, konnten viele Kolleginnen und Kollegen dieses Spiel leider nicht verfolgen ;o) -. Knapp 50 Hundeaktivisten demonstrierten vor der Burg Seevetal gegen einen Leinenzwang in Seevetal. Erschreckend war hier die Uninformiertheit, da viele, angestachelt von der sehr oberflächlichen und teils falschen Berichterstattung in kommunalen Zeitungen, davon ausgingen, der Rat wolle einen generellen Leinenzwang in Seevetal nach Hamburger Vorbild.

Für die CDU/FDP-Gruppe machte unser Sprecher Norbert Böhlke klar, dass es einen generellen Leinenzwang in Seevetal mit uns nicht geben wird. Es gehe lediglich darum, dass im Landschaftsschutzgebiet Sunder - wie in den anderen Landschaftsschutzgebieten seit teil 40 Jahren - einen Ruheraum für die Tierwelt zu schaffen. Damit stehen weiterhin über 90 Prozent des Gemeindegebietes bzw. mehr als 9.000 ha in Seevetal für den Freilauf von Hunden zur Verfügung. Ein Jagdpächter berichtete, dass allein im letzten Jahr in seinem Revier im Sunder drei Rehe und ein Kitz gerissen wurden, wobei mit weiteren, nicht entdeckten Vorfällen zu rechnen sei. Ich habe für die FDP deutlich gemacht, dass wir uns mit neuen Verordnungen sehr schwer tun. Gleichwohl ist für uns die Freiheit, Hunde in Feld und Wald frei laufen zu lassen, untrennbar mit der Verantwortung der Hundeführer verbunden, ihre Hunde unter Kontrolle zu halten und damit Wild und Umwelt zu schonen. Würden alle Hundehalter dieser Verantwortung nachkommen, da bräuchten wir uns mit diesem Thema nicht zu befassen -- leider zeigt die Praxis das Gegenteil. Daher halten auch wir letztlich den ganzjährigen Leinenzwang in den besonders schutzwürdigen Landschaftsschutzgebieten für vertretbar. Besonders gefreut hat mich das Engagement vieler Seevetaler, die ihren gepflegten Fußballabend riskiert haben, um sich in die Diskussion einzubringen. Ich hoffe, dass diese Energie über das Ende der Ratssitzung anhält und wir zumindest einige der Anwesenden in unseren Sportvereinen, der Jugend- oder Seniorenarbeit, in der Feuerwehren oder Sozialverbänden treffen werden! Das zweite große Thema des Abends war der Bebauungsplan für den Verbrauchermarkt im Zentrum von Hittfeld. Nachdem die Verkehrsanbindung zur Kirchstraße sichergestellt ist, kann nun mit dem Bau eines Vollsortimenters neben dem Rathaus begonnen werden. Damit wird für Hittfeld die Nahversorgung im Ortszentrum auf Jahre hinaus sichergestellt und gleichzeitig der Einzelhandel an der Kirchstraße gestärkt. Insgesamt also ein guter Abend -- nicht nur für die spanischen Fußballer, sondern auch für Seevetal!


Unsere Stellungsnahme:
Die Stellungnahme der FDP finden wir als Hundelobby Seevetal sehr gut, begrüßen diese Offenheit und lesen hieraus allerdings auch ein deutliches Beispiel zum Thema "von Sender zu Empfänger und Versteher".

Entgegen der von der FDP genannte Einschränkung des Gebietes in ihrem Kommentar zur Sitzung vom 26.6. gehört zum Schongebiet wesentlich mehr als nur der Tötensener Sunder, wobei eine genaue Flächenaufteilung in z.B. ha seitens der Gemeinde allerdings nicht gezeigt wurde. Das Schongebiet besteht zu einem großen Teil aus wirtschaftlich genutzten Flächen (Baumschulen, Sandabgrabung, Gaz de France und ein Gewerbegebiet). Dies wurde wohl seitens der FDP übersehen bzw. lag diese Information der FDP tatsächlich nicht vor.

An dem Abend gab es aus dem Publikum eine Statistik zu dem Wild im betroffenen Gebiet. Weitere Statistiken - welche von den Besucher erwünscht waren - konnten seitens der Gemeinde allerdings nicht vorgelegt werden. Angebotene Statistiken (ca. 1.400 Unterschriften der Bürger) wurden nicht berücksichtig. Hinsichtlich der Berichterstattung darf hier nachgefragt werden, wer zu diesem Punkt "oberflächlich" und "falsch" informiert haben soll. Alle Reporter haben nach unserem Wissen vor Ort das Gebiet kennengelernt oder sogar als Satellitenbild veröffentlicht.

Gerne sind wir zu Gesprächen mit der FDP bereit (allerdings gerne vor und nicht während der kommenden WM) und freuen uns auf einen interessanten Austausch.

 

11. Juni 2008 Wochenblatt
Elbe Geest
Überschrift:   " Aufstand gegen Leinenzwang- Plan "

Zahlreiche aufgebrachte Hundehalter wollen ihr Tier nicht an die Kette legen

19. Juni 2008 Wochenblatt
Elbe Geest
Überschrift:    " Hundehalter gehen auf die Barrikaden "
Demonstration vor der Ratssitzung

26. Juni 2008 Harburger Rundschau
( Hamburger Abendblatt  )
Überschrift:  " Unsere Hunde stören niemanden " http://www.abendblatt.de/daten/2008/06/25/898537.html
26. Juni 2008 Harburger Anzeigen- und Nachrichten Überschrift: " Leinenzwang bald im gesamten Landkreis? "
Hundebesitzer wehren sich
http://www.han-online.de/HANArticlePool/0000011abbbf8c310057006a000a00522f641fc8
26.06.2008 Wochenblatt
Elbe Geest
Überschrift:       "Wehret den Anfängen"
Bericht 1

26.08.2008 Wochenblatt
Elbe Geest
Überschrift:  "Beschließt der Seevetaler Gemeinderat morgen den Leinenzwang?"   Bericht 2

 

12. Juli 2008

Der Gemeinderat Rosengarten vertagte die Entscheidung : 
ganzjähriger Leinenzwang in Rosengarten ( Tötenser Sunder )

....alle warteten auf die Abstimmung des Gemeinderats.......
eigentlich sollte das Ergebnis schon feststehen,
denn Seevetal hatte es vorgemacht!

....dann die Sensation......

Herr Bürgermeister Dietmar Stadie vertagte die Entscheidung:

" es gibt noch reichlich offene Fragen zu klären" und beauftragte die Gemeindeverwaltung,das Leinenzwang- Gebiet auf die reine Waldfläche im Tötenser Sunder zu reduzieren!

Herr Bürgermeister, dieses ist eine Entscheidung im Sinne der Hunde und wird von jedem Hundehalter akzeptiert werden können.

 

Der Gemeinderat von Seevetal kann von Rosengarten viel, sehr viel lernen!!!!

Das Wochenblatt sprach mit dem Kreis- Jägermeister
Horst Günter Jagau, nachdem die Entscheidung vertagt wurde:

Lesen Sie diesen Bericht und Sie werden feststellen,
dass es Jäger  und  Jäger gibt ( H.G. Jagau / Walter Werner )

Anmerkung von uns3 gerissene Rehe durch Hunde, lt. Herrn Werner, in einem Jahr, sicher 3 Rehe zu viel, aber ein Grund für die ganzjährige Leinenpflicht in Teilbereichen von Seevetal zu votieren und 2000 Hunde in Seevetal zu bestrafen und ein nicht artgerechtes Hundeleben zuzumuten?

Gemeinderat in Seevetal, wacht auf, Ihr seit nicht die Herrscher über Mensch und Tier und werdet spätestens im nächsten Wahljahr die Quittung bekommen!

Die Hundelobby Seevetal organisiert sich............und freut sich auf die Zusammenarbeit mit dem Gemeinderat und den Hundehaltern aus Rosengarten!

Dieser Artikel fiel uns auf.......................
kein Wort über Hunde und
durch Hunde gerissene Rehe.....

Sind es immer die Hunde, die stören?
 

..........nur in Seevetal, beschließt der Gemeinderat !

 

 


 

Juli 2008

Harburger Anzeigen und Nachrichten  ( HAN )    :  FRAGE DER WOCHE

Leinenzwang für Hunde ganzjährig?

Das Abstimmungsergebnis:                   NEIN   80,2 %      JA    19,8 % 

Sie helfen den Hundehaltern, Hundefreunden und der Hundelobby Seevetal nicht,
wenn Sie ein Ergebnis so manipulieren wollen!
Wir wollen die faire "Kampfansage" gegen den ganzjährigen Leinenzwang
und freuen uns über jede Unterstützung!
 

 

Ein persönliches Wort an den Abstimmungswilligen, der 6608 x "Klick " gemacht hat.
 

Rat Zu viele frei laufende Hunde

Seevetal beschließt Leinenzwang

Hundebesitzer bezweifeln die Angaben der Gemeinde. Sie legten 1200 Unterschriften gegen den Beschluss vor.

Von Rachel Wahba

Hittfeld -

Am westlichsten Rand der Gemeinde Seevetal dürfen Hunde künftig nur noch an der Leine laufen. Das hat der Rat der Gemeinde Seevetal in seiner jüngsten Sitzung in der Burg Seevetal in Hittfeld mehrheitlich beschlossen. Der ganzjährige Leinenzwang gilt für ein rund 900 Hektar großes Gelände, das sich im Norden von der Maldfeldstraße Richtung Süden bis zur Gemeindegrenze nach Rosengarten erstreckt.

Wie berichtet, hatte der Tagesordnungspunkt der Sitzung schon im Vorwege dazu geführt, dass die Hundehalter auf die Barrikaden gingen. Etwa 100 von ihnen waren zur Sitzung in die Burg Seevetal gekommen, um dem Rat eine Liste mit 1200 Protest-Unterschriften zu überreichen und um die Bürgerfragestunde dazu zu nutzen, offene Fragen zu klären. Ihr Versuch, die Ratsmitglieder noch während der Sitzung umzustimmen und den drohenden Leinenzwang abzuwenden, schlug fehl. Der Rat hatte schon im nicht öffentlichen Verwaltungsausschuss seine Meinung gebildet. Die Gemeinde müsse Wildtiere und Erholungssuchende vor Angriffen von Hunden schützen. Ratsvorsitzende Angelika Tumuschat-Bruhn (SPD) sagte in Richtung Zuhörer: "Wir wollen mit dieser Verordnung Tiere und Kinder schützen. Mit einem generellen Leinenzwang, wie er in Hamburg vor Jahren verordnet wurde, hat dies, was wir jetzt in Seevetal machen, nichts zutun. Wenn es darum gehen würde, hätte ich sofort auf einer Ihrer Listen unterschrieben." Zwei Fragen der Leinenzwang-Gegner blieben von Verwaltung und Ratsmitgliedern unbeantwortet. Warum ist das "Schongebiet" rund 900 Hektar groß, wenn der Anteil des Landschaftsschutzgebietes, in dem sowieso ganzjährig Leinenzwang herrscht, kaum ein Drittel der Gesamtfläche ausmacht? Der Rest besteht aus Gewerbegebiet, Baumschule, Golfplatz und Straßen. Die zweite Frage der Zuhörer: Worauf stützen Rat und Verwaltung ihre Aussage, dass die Zahl der gerissenen Wildtiere und gebissenen Kinder gestiegen sei, seit in Hamburg Leinenzwang gelte und Hamburger vermehrt mit ihren Hunden in Seevetal spazierten? Ordnungsamtsleiter Dirk ter Horst: "So etwas kann man mathematisch nicht erfassen."

Drei Ratsmitglieder der Bürgerinitiative Seevetal (BIS) stimmten gegen den Leinenzwang. Nach der Sitzung kündigte der Sprecher der "Hundelobby Seevetal" an, man werde über ein Bürgerbegehren beraten.

erschienen am 28. Juni 2008

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