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15.12.09
28.11.09 Beim Spaziergang im Wald auf den Hund achtenGerade zur Winterzeit sind die Vierbeiner ein Stressfaktor für die Tiere im Wald
Lütersheim. Ausgedehnte Spaziergänge sind für Hund und Mensch meist das Schönste - über Wiesen, durch Felder, im Wald. Orte, an denen die Halter ihr Tier frei laufen lassen können. Dass das gefährlich sein kann für Wildtiere, ist nicht jedem bewusst. "Fallwild durch Hunde sind ein häufig verdrängtes Problem", sagt Gerd Bölke. Seit 34 Jahren ist Bölke Jagdaufseher in Lütersheim, seit fünf Jahren auch im Jagdbezirk Volkmarsen I. Das Problem der frei laufenden Hunde im Wald beschäftigt ihn schon lange – auch wenn er auf keinen Fall Hundehalter unter Generalverdacht stellen will. Er ist ja selbst Hundefan und zieht mit seinem elf Jahre alten Weimaraner-Langhaar durch die Landen. Energieverlust durch Hetze Nicht jeder Hund ist so topp erzogen, dass er aufs Wort hört. Und auch bei sehr gut hörenden Hunden kann der Beutetrieb mit ihnen durchgehen, weiß Gerd Bölke. Springt ein Reh aus dem Gebüsch, ist der Hund schnell hinterher. Größtenteils seien sich die Hundebesitzer ihrer Verantwortung bewusst und würden dementsprechend handeln. Doch oft genug bekäme er als Jagdaufseher zu hören, dass ein Hund unangeleint herumgelaufen sei und aggressives Verhalten gezeigt habe, ohne dass sein Halter eingriff. Auch mag es nicht jeder Spaziergänger, von einem fremden Hund angesprungen zu werden. Sätze wie "Das macht er eigentlich sonst nie" sind Bölke bestens bekannt.
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Information vom
Landkreis Harburg 03. August 2009 |
Hunde auf dem Deich anleinenIn der Zeit vom 1. April bis 15. Juli waren alle Hundehalter gesetzlich dazu verpflichtet, ihre Hunde außerhalb von Ortschaften an der Leine zu führen. In dieser Zeit sollen bodenbrütende Vögel und generell Jungtiere durch die Leinenpflicht besonders geschützt werden. Der Landkreis Harburg appelliert an die Hundebesitzer, ihre Hunde auch für die Zeit vom 16. Juli bis 31. März während des Spaziergehens am Elbdeich an der Leine zu führen und dadurch einen wichtigen Beitrag zur Deichsicherheit zu leisten. Hintergrund: Selbst eine kleine Maus kann bereits den Jagdtrieb eines Hundes wecken. Ist der Hund nicht angeleint und folgt seinem Jagdinstinkt, führt dies sehr häufig dazu, dass Hunde die vorhandenen Mauselöcher durch Buddeln vergrößern. Löcher im Deich beeinträchtigen allerdings die Standsicherheit des Deiches und damit die Sicherheit bei Hochwasser und Sturmfluten.
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12.07.09
"Ich muss Ihren Hund jetzt mitnehmen!" Falsche Tierschutzverein-Mitarbeiter unterwegs
Die Norderstedterin Gaby K. ist überzeugt, dass ein Mann mit gefälschtem Ausweis ihren Mischlingshund stehlen wollte. Der Tierschutzverein Westerwohld kennt diese Masche.
Norderstedt. Gaby K. (Name von der Redaktion geändert) aus Norderstedt sind Angst und Verunsicherung immer noch deutlich anzumerken. "Ich habe hinterher bitterlich geweint, war völlig fertig", erzählt die Frau, die aus Krankheitsgründen arbeitslos ist, von jenem Tag, als ein Unbekannter versucht hatte, ihren kleinen Hund zu entführen.
Hamburger Abendblatt
Der Unbekannte hatte vormittags bei Familie K. in dem Mehrfamilienhaus an der Ulzburger Straße geklingelt. Gaby K. war beim Bettenmachen. Sie geht fest davon aus, "dass er mich vorher mit dem Hund beobachtet hat." Nichts ahnend öffnete sie die Wohnungstür. Vor ihr stand ein junger Mann in einer dunkelblauen Jacke mit einem Kärtchen am Revers, das ihn als angeblichen Mitarbeiter des Tierschutzvereins auswies. "Er sagte, er käme vom Tierschutzverein. Ich solle den Hund anleinen, er müsse ihn mitnehmen", erzählt die Norderstedterin. Es habe Beschwerden wegen des zwei Jahre alten Mischlingshundes gegeben. Gaby K. war völlig verdattert, machte die Wohnungstür einfach wieder zu, der Unbekannte verschwand. "Ich habe mich erkundigt, es gab von niemandem Beschwerden. Unser Hund ist auch ganz lieb", sagt Gaby K. über den quirligen Vierbeiner. Anzeige bei der Polizei erstattete sie nicht.
Natürlich war der Mann nicht vom Tierschutzverein. Diese Art der Kontaktaufnahme komme für echte Mitarbeiter des Vereins nicht in Frage, sagt Katrin Witthöft, 2. Vorsitzende des Tierschutzvereins Westerwohld. "Wir dürfen auch gar keine Tiere einziehen, dafür sind Ordnungsamt und Polizei zuständig."
Das Erlebnis von Gaby K. liegt schon ein paar Wochen zurück - und ist laut Gaby K. kein Einzelfall. Die Frau erzählt, sie sei kurz darauf beim Spaziergang in der näheren Umgebung mit einer anderen Hundebesitzerin ins Gespräch gekommen: "Und da erzählt sie mir, sie sei in der gleichen Art und Weise von einem Unbekannten angesprochen worden. Da dachte ich: Das gibt es doch gar nicht!" Für Katrin Witthöft ist die Masche mit dem Tierschutzverein nicht neu: "Wir hatten schon einmal einen Anruf aus der Waldstraße. Dort sei ein Transporter mit einem Tierschutz-Logo unterwegs, und es werde behauptet, man fange Katzen ein, um sie zu kastrieren." Während einer Infoveranstaltung des Tierschutzvereins wurde von Schäferhund-Mix Timber berichtet, der im November 2008 in Wakendorf II verschwunden war. "Einen Rüden anzulocken ist einfach, dafür braucht man nur eine läufige Hündin", so Katrin Witthöft.
Doch zu konkreten Ermittlungen der Polizei oder gar Verhaftungen von Tierfängern führten all diese Hinweise nicht. Die Segeberger Polizei hat derzeit keine Anzeigen wegen Hundediebstahls vorliegen, sagt Pressesprecherin Silke Tobies. "Nicht jede Katze, die verschwindet, ist das Opfer einer Straftat, so tragisch das für den einzelnen Tierhalter ist", sagt Tobies. Die Polizei fordert, dass im Verdachtsfall unmittelbar Anzeige erstattet wird. Silke Tobies: "Es ist für uns unheimlich schwierig, wenn wir keinen konkreten Ansatz haben."
Wie konkret die die Gefahrenlage auch sein mag - wer sicher gehen will, hält sich an die Ratschläge einer Broschüre, die der Tierschutzverein Westerwohld herausgibt. Wenn Hund oder Katze verschwunden sind, sollte erst nach eigener "intensiver Suche" die Polizei verständigt werden. Bei Hunden zeitnah, bei Katzen nach rund drei Wochen. Die Besitzer sollten Suchplakate mit Fotos aufhängen und im Internet veröffentlichen, und Tierschutzvereine, Tierärzte und Tierfutterhandlungen in der Region verständigen. Hunde sollten nicht unbeaufsichtigt vor Geschäften angebunden werden. Wer ein Tier aufnimmt, ist durch das Fundgesetz verpflichtet, dies dem Tierschutzverein oder der Polizei zu melden.
Die Hotline des Tierschutzvereins Westerwohld für vermisste und gefundene Tiere: Tel. 01639 27 82 78.
10.07.2009
Tiere im UrlaubWildernder Hund reißt mehrere ReheTiere sterben qualvoll - Jagdpächter bittet Bürger um HilfeVon Claudia Michaelis
Metzendorf.Wenn Hunde an die Leine müssen, neue Schongebiete ausgewiesen werden, sind Hundebesitzer mit dem Wort Tierquälerei oft schnell bei der Hand. Was freilaufende Hunde anderen Tieren an Qualen antun können, hat mancher Hundebesitzer hingegen oft weniger im Blick. Der Metzendorfer Jagdpächter Walter Werner kann davon dieser Tage ein trauriges Lied singen: Im Gebiet Metzendorf/Woxdorf/Beckedorf streunt mitten in der Brut- und Setzzeit ein Hund durch Wald und Flur, der Rehwild hetzt und die Tiere bei lebendigem Leibe zerreißt, aber nicht tötet, sodass sich die schwerverletzten Tiere langsam zu Tode quälen. In der vergangenen Woche fanden Anwohner in Woxdorf in ihrem Garten einen kleinen Rehbock, der sich in die Nähe der menschlichen Siedlung geschleppt hatte und dort sterbend lag. Werner erlöste das Tier - und schildert, wie der Hund den jungen Bock zugerichtet hatte: "Die Hoden waren herausgerissen, das Schulterblatt zerfetzt. Dann hat er den Todesbiss am Hals angesetzt, den er aber offenbar noch nicht ganz beherrscht." Am Montag folgte der nächste traurige Fund: Noch morgens um 4 Uhr hatte sich der Landwirt im Ruhestand in den Von-Ehren-Plantagen am Anblick einer Ricke mit ihrem Kitz erfreut. "Ich dachte noch: Hier seid ihr sicher", erinnert sich der 70-Jährige. Stunden später holt ein Von-Ehren-Mitarbeiter den Jäger - und Werner muss auch die hechelnd in der Plantage liegende Ricke erlösen, die der Hund übel zugerichtet hat. "Es ist ungeheuerlich, was einige Leute unter Tierliebe verstehen. Diese Leute müssten mal hören, wie ein Reh schreit, wenn es so zerrissen wird. Das ist grausig." Auch das Kitz ist nun ohne die Mutter zum Sterben verurteilt, und Werner rechnet damit, dass der Hund noch mehr Tiere reißt, die nicht gefunden werden und qualvoll im Wald verenden. "Es ist zum Verzweifeln, so kann es nicht weitergehen", sagt Werner, der seit mehr als 40 Jahren Jagdpächter in diesem Revier ist und sich selbst mehr als Heger denn als Jäger versteht. Dass der Hund direkt aus dem Dorf kommt, glaubt Werner nicht. Die örtlichen Hundbesitzer seien vernünftig, weiß Werner, der 13 Jahre lang Ortsbürgermeister in Emmelndorf/Metzendorf war. Nach den Verletzungen der Rehe vermutet er, dass es ein
großer, hochbeiniger Hund ist, der schnell laufen kann und
Erfahrung im Wildern hat: "Das ist ein Experte, der es nur
noch nicht ganz beherrscht." Bei der Polizei hat Werner
bereits Anzeige gegen Unbekannt erstattet, und bittet nun
die Bürger unter seiner Telefonnummer
So gehen Sie mit Hund und Katze auf Flugreisen9. Januar 2009, 12:22 Uhr Hunde und Katzen gehören zur Familie wie die Kinder – doch was tun, wenn es in den Urlaub geht? Auf Flugreisen zu verzichten, ist eine Möglichkeit. Doch Tiere sind an Bord von deutschen Fluggesellschaften meist willkommen – doch für Hund und Herrchen gelten zahlreiche Reisebestimmungen.
Was dem einen die
Kinderkarre ist dem anderen die Tier-Transportbox: Immer mehr
Menschen nehmen ihre treuen Vierbeiner mit in den Urlaub und
manchmal zwitschert es sogar aus den Transportkästen, die
täglich in die Frachträume der Flugzeuge geladen werden. 75.446
Tiere sind im vergangenen Jahr mit der Air Berlin-Gruppe
geflogen, TUIfly hat im selben Jahr rund 22.000 Tiere befördert.
Wohl nicht umsonst steht auf der Homepage von TUIfly: „Hunde und
Katzen sind an Bord unserer Maschinen gern gesehen.“ Doch damit
dem auch tatsächlich so ist, müssen die Besitzer von Bello und
Mimi einige Regeln für die Beförderung von Tieren beachten.
Schwergewichte nicht ins Körbchen
Billigflug-Mitbewerber Germanwings bietet ebenfalls einen Transportservice für Tiere an - schwere Exemplare müssen jedoch zu Hause bleiben: „Hunde und Katzen, die inklusive des Transportbehälters mehr als 8 kg wiegen, können von uns leider nicht befördert werden", heißt es auf der Germanwings-Homepage. Damit die tierische Reisebegleitung überhaupt eine Chance hat, ins Flugzeug zu gelangen, müssen die Vierbeiner bei allen Fluggesellschaften vorher angemeldet werden. Bei Air Berlin ist dies bis 48 Stunden vor Abflug möglich, die Lufthansa fordert eine Voranmeldung von mindestens 24 Stunden. Kurzfristig ist die Sonderreservierung für das Tier bei Condor möglich: Die Airline nimmt Anmeldungen bis acht Stunden vor Abflug entgegen.
Tierische Reisebegleiter kosten extraNeben der Suche nach einem geeigneten Behältnis kommen zudem Extrakosten auf die Tierhalter zu: TUIfly berechnet pro Strecke und Tier eine Bearbeitungsgebühr von 25 Euro auf internationalen Flügen und 29,75 Euro innerhalb Deutschlands, wenn der tierische Passagier in der Kabine mitreist. Im Frachtraum werden 30 Euro (international) und 35,70 Euro (national) fällig. Bei Air Berlin kostet ein Tier in der Kabine pro Flugstrecke 20 Euro und in der Box im Frachtraum 30 Euro auf Kurz- und Mittelstrecken. Ab einer Flugstrecke von 3000 Meilen muss Herrchen 60 Euro zahlen. Aus dem Rahmen fällt das Preismodell der Lufthansa: Innerhalb der Freigepäckgrenze sind Tiere im Handgepäck auf innerdeutschen Flügen kostenfrei. Auf internationalen Flügen gilt die Gewichtsklausel: Der tierische Fluggast kostet sowohl in der Kabine als auch im Frachtraum zehn Euro pro Kilogramm Gewicht - und dazu zählt auch der Transportbehälter. Die Kranichlinie bietet darüber hinaus einen tierfreundlichen Extra-Service: An den Check-in-Schaltern der Gesellschaft gibt es eine so genannte „Pet Box“ gratis.
Hunde und Katzen sollten vorbereitet werden
Reisende mit Tieren
sollten zudem einige Ratschläge befolgen: „Gewöhnen Sie Ihr Tier
unbedingt rechtzeitig vor der Reise an die Box“, empfiehlt die
Hamburger Tierphysiotherapeutin Johanna Klepert. „Sie können ihm
dort sein Essen geben, seine Lieblingsdecke hineinlegen oder es
dort schlafen lassen.“ Juristische Details können die
Reisefreude zudem trüben, wenn Touristen sie nicht beachten: Ein
Tierpass ist Pflicht. Wer mit Hund oder Katze ins Ausland reisen
möchte, benötigt für die Vierbeiner das blaue EU-Dokument. Wegen
der strengen gesetzlichen Vorschriften ist es nicht möglich,
Tiere nach Großbritannien, Irland oder Schweden zu
transportieren", warnt TUIfly-Sprecher Jan Hillrichs. „Für
Nagetiere gelten besondere Vorschriften und Reptilien aller Art
sind vom Transport ganz ausgeschlossen", ergänzt
Air-Berlin-Sprecherin Bernhardt. „Kranke oder verletzte Tiere
sowie Hunde und Katzen, die voraussichtlich während der
Beförderung gebären oder die vor weniger als 48 Stunden geworfen
haben, sind von der Beförderung ausgeschlossen“, erläutert
Condor-Sprecherin Nina Kreke. |
Aufs Eis entwischtem Hund nicht folgenBonn/Berlin (dpa/tmn) - Wenn ihr Hund auf eine unsichere Eisfläche gelaufen ist, sollten Halter vor allem Ruhe bewahren. Am schlechtesten sei, dem Tier in Panik hinterherzulaufen, sagt Katrin Umlauf vom Deutschen Tierschutzbund in Bonn.Stattdessen sollte der Halter den Hund leise rufen und langsam von der Eisfläche weggehen. Dabei sollte aber der Vierbeiner stets im Auge behalten werden. Wenn das Tier einbricht, sollte der Halter vor einer Rettungsaktion die eigene Gefährdung abwägen. Wenn das Eis stabil genug erscheint, könne sich der Halter flach aufs Eis legen und den Hund so zu bergen versuchen, sagt Umlauf. Die Pressesprecherin des Deutschen Feuerwehrverbands in Berlin Silvia Darmstädter rät dagegen, bei einem solchen Unfall immer die Feuerwehr zu alarmieren. Um zu verhindern, dass Hunde überhaupt auf unsichere Eisflächen entwischen, sollten sie in der Nähe zugefrorener Gewässer nahe bei sich geführt werden, sagt Katrin Umlauf vom Tierschutzbund. Weniger gehorsame Tiere seien dort stets anzuleinen.
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Hunde sind "relativ kälteresistent", sagt Dr. Peter Kintzel (Kreis-Veterinäramt). Sofern der Halter die Vorgaben der Tierschutz-Hundeverordnung einhalte, seien Hunde durch die Temperaturen nicht gefährdet. Bei Hunden, die dauerhaft draußen gehalten werden, gehört dazu unter anderem lange Leine oder großer Zwinger - für genügend Auslauf. "Zudem braucht der Hund eine Hütte mit wärmeisolierter Liegefläche und Öffnung, die gerade so groß ist, dass der Hund durchpasst", sagt Kintzel. Bei extremen Temperaturen sei ein Vorhang vor der Öffnung sinnvoll, damit der Hund die Hütte durch seine Körperwärme aufwärmen kann.
Schneegastritis ist eine Erkrankung bei Hunden, die speziell im Winter auftritt - wie auch Rachenentzündungen. Letztere kommt daher, dass der hechelnde Hund feinen Schneestaub inhaliert. Hinter ersterer versteckt sich eine Magenschleimhautentzündung, die Schnee fressende Hunde befallen kann.
Unterwolle ist das, was Hund und Katze jetzt zupass kommt. Gemeint ist eine Art Unterfell, das aus deutlich feinerem, dafür dichterem Haar besteht - Wärmeisolation pur. Wie sich Katzenhalter überhaupt auf die Empfindsamkeit ihrer Tiere verlassen können: "Katzen sind da sehr vernünftig", sagt Tierarzt Dr. Ulrich Göggerle (Meckenbeuren). Nur wenn sie im kalt-feuchten Raum eingesperrt seien, drohe winterliche Gefahr, "ansonsten regulieren sie das selber". Windhunde haben es derzeit schwer: Wie alle kurzhaarigen Rassen leiden sie besonders unter der Kälte, zudem helfen ihnen keine Fettpolster. Besonders gefährdet sind Extremitäten. Wenn es denn Erfrierungen gibt (an Krusten zu erkennen), sollten diese Stellen langsam erwärmt werden, rät Ulrich Göggerle, da sonst das Gewebe Schaden nehmen kann. Wie seine Kollegin Dr. Karin Stechmann (ebenfalls Meckenbeuren) bestätigt, sind Erfrierungen äußerst selten: Selbst in Skandinavien kommen die Hunde gut drum herum. Dem einen hilft "Frostschutz", dem anderen heftiges Zittern
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Die Hundelobby Seevetal kündigt
einen Protestbrief an und bittet
Hundehalter, Hundevereine, Hundeorganisationen und Hundetierschutz
um Unterstützung!
zu unserem Protestbuch ( hier bitte klicken )
Liebe Hundefreunde,
die Hundelobby Seevetal wurde im Juni 2008 als Regionalteam des Hunde Lobby e.V., gegründet. Anlass war der geplante, ganzjährige Leinenzwang für Hunde – ob groß oder klein – in Teilbereichen von Seevetal.
WEHRET DEN ANFÄNGEN, so sahen wir unsere Mission und haben es, nach intensiven Gesprächen mit der Politik, den
entsprechenden Gremien und einer großen Demo vor dem Rathaus
geschafft, dass der ganzjährige Leinenzwang am 24. März 2009
korrigiert wurde und Hunde und Halter wieder das freie Seevetal –
ohne Hundeleine – genießen können!
Berichte in Rundfunk, Fernsehen und der Presse ließen uns jetzt aufhorchen! Das für Hundehaltung als liberal geltende Niedersachsen plant eine Verschärfung der Hundeverordnung (siehe auch http://www.nwzonline.de/index_aktuelles_politik_nachrichten_artikel.php?id=2006656).
Jeder Beißvorfall, bei dem Menschen zu Schaden kommen, ist einer zu viel! Darin sind wir uns sicher einig. Aber ein genereller Leinen- und Maulkorbzwang für alle niedersächsischen Hunde über 20 kg darf und kann nicht die Lösung sein. Das wird die Hunde-Lobby der Landesregierung und den im Landtag vertretenen Parteien klar und deutlich sagen. Gleichzeitig werden wir den politisch Verantwortlichen Lösungsansätze unterbreiten, die im Sinne der Gefahrenprävention und im Sinne einer artgerechten Hundehaltung gleichermaßen zielführend sind.
Zunächst sind ein offener Brief an die Landesregierung und die im Landtag vertretenen Fraktionen sowie eine Presse-Aussendung geplant, die von möglichst vielen Initiativen, Vereinen und Fachleuten als Unterstützer mit unterzeichnet werden soll, um eine breite Solidarität unter den Hundehaltern zu signalisieren.
Bitte teilen Sie uns bis zum 2. Juni 2009 mit, ob wir mit Ihrer Unterstützung rechnen können und senden Sie uns – bitte möglichst umgehend – Ihre Forderungen an die Landesregierung.
Mit hundefreundlichen Grüßen
Hunde-Lobby e.V.
Hundelobby Seevetal
Marlis Grundt
Am Schulberg 4
21220 Seevetal
Fax 04185 708501
Email: hundelobby-seevetal@online.de
Die Hundelobby Seevetal
ist ein Regionalteam des
Hunde-Lobby e.V.
Wir haben über 250 Institutionen,
Hundevereine, Hundeschulen, Tierschutzorganisationen
und Fachleute angeschrieben.
Wir freuen uns über jede
Unterstützung und dürfen Sie bitten, uns über das Gästebuch
oder auch per Email Ihre Meinung mitzuteilen.
Wir werden dann versuchen, die Wünsche der Hundehalter
in dem Protestbrief zu berücksichtigen.
Vielen Dank für Ihre Mitarbeit
Ihre Hundelobby Seevetal
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Der
Koalitionspartner der CDU in Niedersachsen, die FDP, sagt
NEIN zum Leinenzwang und Maulkorb!
20.5.09
Von Michael Koch
Uelzen. Müssen sich demnächst zahlreiche Uelzener Hundebesitzer mit Maulkörben für ihre Vierbeiner eindecken? Geht es nach der Landesregierung, dann lautet die Antwort ja.
Von dem geplanten Maulkorbzwang für Hunde, die schwerer sind als 20 Kilogramm, hält Wolfgang Roboom, der Vorsitzende des Uelzener Tierschutzvereins, nichts. "Da werden alle größeren Hunde über einen Kamm geschert", kritisiert der Tierschützer. Außerdem grenze das Tragen eines Maulkorbs, je nach Modell und Dauer, schon an Tierquälerei.
Mit dem geplanten Maulkorbzwang reagierte die niedersächsische Landesregierung auf zahlreiche Beißattacken von Hunden wie jüngst in Hildesheim: Ein Rottweiler hatte dort zwei Kleinkinder angefallen (AZ berichtete).
Sicher täte es manchen Haltern gut, würden ihre Hunde Maulkörbe tragen, meint Roboom. "Es kann nicht sein, dass große Tiere einfach so auf Passanten zulaufen - auch nicht, wenn sie nur spielen wollen." Meist liege ein solches Fehlverhalten der Tiere aber an der schlechten Erziehung. Deshalb sei der Vorstoß der Landesregierung in seinen Augen auch reiner Populismus, meint Roboom.
Trägt ein Hund stundenlang einen Maulkorb, "ist das für das Tier sehr quälend", schlägt der Hundebesitzer außerdem Alarm. Maulkörbe würden die Freiheiten der Vierbeiner noch stärker einschränken. "Hunde transpirieren durchs Hecheln", erklärt Roboom. "Sehe ich hechelnde Hunde mit engen Kunststoff- oder ledernden Maulkörben, spreche ich die Halter an." Denn im schlimmsten Fall könnten Hunde bei zu hohen Außentemperaturen an solchen Maulkörben verenden.
Auch der Leiter des Uelzener Ordnungsamtes, Volker Leddin, steht dem geplanten Maulkorbverbot skeptisch gegenüber: "Ich glaube nicht, dass das Gesetz in dieser Form in Kraft tritt." Die Gefährlichkeit eines Hundes gehe für Leddin nicht zwingend vom Gewicht oder von der Größe aus.
Kommt der Maulkorbzwang aber trotzdem, könnten weder Polizei noch Angestellte des Ordnungsamtes mit Zollstock und Waage durch Uelzens Parkanlagen oder durch die Innenstadt patroullieren, um Hundehalter zu kontrollieren, unterstreicht Leddin. "Dann würden wir uns auf den Sachverstand der Experten verlassen", fügt er hinzu. Gemeint sind die Tierheim-Mitarbeiter. Denn einem Hund anzusehen, wie viel er wiegt, will gelernt sein, weiß auch Hundebesitzer Roboom.
http://www.az-online.de/uelzenliste/00_20090519010013_quotDas_grenzt_schon_an_Tierquaelereiquot.html
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Große
Hunde sind nicht gefährlicher
Hannover. Nach mehreren Hundeattacken in Niedersachsen sucht die
Landesregierung derzeit nach Maßnahmen, um die Bürger vor
beißwütigen Vierbeinern zu schützen. Unser Hannover-Korrespondent
Kurt-Peter Christophersen sprach darüber mit dem Tiermediziner
Hansjoachim Hackbarth.
Die kleine Suda liebt ihren "Pasha" - kein Wunder, denn der
Shar-Pei gilt als liebevoller Familienhund mit viel Geduld für
Kinder. Bei falscher Erziehung können sich aber auch scheinbar
gutmütige Hunde als Gefahr entpuppen, warnt der Tiermediziner
Hansjoachim Hackbarth. Foto: dpa
Frage: Die Attacke der Rottweiler auf zwei
Kleinkinder und ihre Mutter in Hildesheim hat die Diskussion über
die Hundehaltung wieder in Gang gebracht. Zu Recht?
Hackbarth: Zurzeit gilt wegen der Brut- und Setzzeit überall
die Leinenpflicht. Die Halterin hat ihre Hunde dennoch frei laufen
lassen und damit gegen die Leinenpflicht verstoßen. Deshalb sind
keine neuen Vorschriften nötig. Wenn ein Autofahrer bei Rot über die
Kreuzung fährt, wird ja auch nicht gleich die Straßenverkehrsordnung
geändert.
Frage: Ist denn der Gedanke richtig, die Haltung großer und
schwerer Hunde stärker zu reglementieren?
Hackbarth: Nein. Gefahren hängen nicht von der Größe des Hundes
ab. Es kommt häufiger vor, dass kleine Kinder von kleinen Hunden
gebissen und schwer verletzt werden. Da es sich meistens um die
eigenen Familienhunde handelt, werden diese Fälle von den Eltern
nicht an die große Glocke gehängt.
Frage: Warum beißen die Hunde in der eigenen Familie zu?
Hackbarth: Wenn ihnen nicht klar gemacht wird, dass die Kinder
im Rudel über ihnen stehen, wollen die Hunde die vermeintlich
rangniederen Rudel-Mitglieder in die Schranken weisen. Häufig sind
auch Frauen Opfer von Beißattacken, weil Herrchen als absoluter
Rudelführer betrachtet wird. Da kann es geschehen, dass der Hund
zubeißt, wenn Frauchen den Fressnapf wegnehmen will.
Frage: Gibt es Rassen, die besonders aggressiv veranlagt
sind?
Hackbarth: Nein. Im Extremfall beißt jeder Hund. Deshalb sind
vorbeugende Wesenstests für bestimmte Rassen Unsinn.
Frage: Lehnen sie Wesenstests generell ab?
Hackbarth: Sie sind für auffällig gewordene Hunde sinnvoll.
Frage: Wie soll man sich gegenüber einem aggressiven Hund verhalten?
Hackbarth: Er wird bellen, um seinen Gegner zunächst zu
vertreiben. Deshalb sollte man sich ruhig entfernen und dem Hund nie
direkt in die Augen gucken. Wenn der Hund auf Beutejagd ist, bellt
er nicht. Die Rottweiler in Hildesheim waren übrigens nicht
aggressiv, sie legten Jagdverhalten am falschen Objekt an den Tag.
Frage: Brauchen wir also keine neuen Regeln?
Hackbarth: Ich schlage vor, dass alle Hundebesitzer ihre Sachkunde
nachweisen müssen. Bevor sie sich einen Hund zulegen, müssen sie
sich von einem Tierarzt beraten lassen, damit die gröbsten Fehler im
Umgang mit Hunden vermieden werden. Das wird sicher auch dazu
führen, dass in der Urlaubszeit oder nach Weihnachten weniger Hunde
von ihren überforderten Besitzern ausgesetzt werden.
http://www.nordsee-zeitung.de/Home/Nachrichten/Norddeutschland/Grosse-Hunde-sind-nicht-gefaehrlicher-_arid,159004_puid,1_pageid,15.html&ct=ga&cd=mixdx12K7B0&usg=AFQjCNEhVQd4lrmNwjfx-4ovO9qDVQW-dQ
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Nach der Rottweiler-Attacke in Hildesheim am Wochenende wird es voraussichtlich kein neues Gesetz gegen gefährliche Hunderassen geben. Einem Bericht von NDR1 Niedersachsen zufolge hat Landwirtschaftsminister Hans-Heinrich Ehlen (CDU) bei seinem Versuch, ein entsprechendes Gesetz auf den Weg zu bringen, die Rechnung offenbar ohne den Koalitionspartner gemacht.
Nach Ansicht der FDP-Landtagsfraktion sind Rasselisten für Hunde "keine ziel führenden, sondern populistische Regelungen", wie ihr landwirtschaftspolitischer Sprecher Jan-Christoph Oetjen im Gespräch mit NDR 1 Niedersachsen sagte. Diese Listen seien ein "stumpfes Instrument". Es gebe keine Hunderasse, die grundsätzlich gefährlicher sei als andere. Dies sei auch die Meinung von Tiermedizinern, so Oetjen.
Das Problem sei meistens nicht der Hund, sondern der Halter, meinte der FDP-Politiker. Auch im aktuellen Fall in Hildesheim habe die Halterin gegen das Gesetz verstoßen, weil sie ihre Rottweiler nicht angeleint hatte, sagte Oetjen. Die beiden Hunde hatten am Wochenende zwei spielende Mädchen und ihre Mutter schwer verletzt.
Die 39-jährige Hundebesitzerin gab die Rottweiler nach dem Vorfall an ein Tierheim ab. Der Landkreis will in den nächsten Tagen entscheiden, ob die Hunde eingeschläfert werden. Die beiden schwer verletzten Kinder werden noch einige Zeit im Krankenhaus bleiben müssen, wie ein Sprecher der Staatsanwaltschaft mitteilte. Die 29 Jahre alte Mutter konnte die Klinik wieder verlassen. Gegen die Hundehalterin wird wegen fahrlässiger Körperverletzung ermittelt.
Auf diesen Artikel/ Stellungnahme der FDP machte uns Herr Oetjen persönlich aufmerksam
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16.5.09 Quelle: Hamburger Abendblatt 16.5.09
Am vergangenen Wochenende haben zwei Rottweiler in Hildesheim zwei kleine Mädchen krankenhausreif gebissen; die 39-jährige Hundehalterin hat 18 Vorstrafen wegen Gewalt- und Drogendelikten. Unter dem Eindruck dieser sowie dreier weiterer Beißattacken von Hunden in Salzgitter, Hildesheim und am Strand der Nordseeinsel Wangerooge binnen einer Woche hat die niedersächsische Landesregierung am Freitag ein ganzes Bündel von Gesetzesverschärfungen angekündigt.
Künftig sollen nach dem Willen von Landwirtschaftsminister Hans-Heinrich Ehlen (CDU) Gewalttäter und Drogenabhängige keine großen Hunde mehr halten dürfen. Und für alle Hunde mit mehr als 20 Kilogramm gilt, dass sie einem Maulkorb oder Leinenzwang unterliegen. Zudem wird die in den meisten anderen Bundesländern längst obligatorische Chip-Pflicht eingeführt, um alle Hunde identifizieren und ihrem Besitzer zuordnen zu können. Auch eine Haftpflichtversicherung wird künftig vorgeschrieben.
Den Oppositionsparteien aber gehen die Vorschläge nicht weit genug, sie fordern einen Hundeführerschein für die Besitzer und einen Wesenstest für gefährliche Hunderassen. In diesem Punkt aber wird sich Niedersachsen auch künftig deutlich unterscheiden von den anderen norddeutschen Bundesländern: Einen verpflichtenden Wesenstest für als gefährlich eingestufte Hunderassen wird es nach Angaben des Sprechers des Landwirtschaftsministeriums, Gert Hahne, nicht geben. Ausnahme von dieser Regel: Wer einen großen Hund hat und diesen ohne Leine und Maulkorb in der Natur frei laufen lassen möchte, muss zum Tierarzt, der dann doch den Wesenstest macht. Es gehe darum, eine tierschutzgerechte Haltung der Hunde zu ermöglichen: "Die haben einen natürlichen Bewegungsdrang und sollen sich durch Laufen austoben können." Beim Wesenstest wird dann laut Hahne jeweils auch der Hundebesitzer eindringlich auf die "Grundvoraussetzungen für die Sicherheit im Umgang mit Hunden hingewiesen". Und auch alle Hunde, die auffällig werden, sollen umgehend einem Wesenstest unterzogen werden - wie bisher auch.
Bei der schweren Beißattacke von Hildesheim waren ein zwei und ein fünf Jahre altes Mädchen von zwei Rottweilern schwer verletzt worden, eines der Kinder hat zudem Gesichtsverletzungen.
Vor diesem Hintergrund reichen der Oppositionspartei SPD die jetzt angekündigten Verschärfungen nicht aus, sie besteht auf einer Rasseliste für Kampfhunde: "Niedersachsen bleibt hier mit Thüringen das traurige Schlusslicht." Ronald Schminke, tierschutzpolitischer Sprecher, geht sogar noch weiter. Wenn Minister Ehlen nicht handele, "trägt er die politische Verantwortung für die immer wieder vorkommenden Unfälle mit Kampfhunden".
Die Grünen-Fraktion im Landtag nannte die geplanten Verschärfungen unzureichend. Ihr innenpolitischer Sprecher Ralf Briese warnt zudem, ein Verbot der Hundehaltung für ehemalige Straftäter sei "rechtlich nicht haltbar und entspricht nicht dem Gebot der Resozialisierung". Mindestens für Hunde mit mehr als zehn Kilogramm fordern die Grünen einen "kleinen Hundeführerschein, weil die Schuld für Beißvorfälle meistens am oberen Ende der Leine liegt".
16.5.09 Quelle Harburger Anzeigen und Nachrichten
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15.Mai 2009
Neues aus Niedersachsen:
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Rottweiler und Co: Noch ist unklar, welche Hunderassen die Landesregierung als gefährlich einstuft. (Archivfoto) |
Wenige Tage nach dem Angriff von zwei Rottweilern auf spielende Kinder in Hildesheim will die niedersächsische Landesregierung ein schärferes Gesetz für Hundehalter durchsetzen. Verurteilte Gewalttäter und Drogenabhängige sollen künftig keine großen oder gefährlichen Hunde mehr besitzen dürfen, wie ein Sprecher des niedersächsischen Landwirtschaftsministeriums am Freitag in Hannover mitteilte. Zudem sei eine Maulkorb- oder Leinenpflicht für Hunde vorgesehen, die schwerer als 20 Kilogramm sind. "Davon befreit wird nur, wer sich gemeinsam mit dem Hund einem Eignungstest beim Tierarzt unterzieht", fügte der Sprecher hinzu.
Bis August 2009 soll die Neuregelung im Landtag verabschiedet werden. Ein generelles Freilaufverbot soll nach Angaben des Ministeriums nicht kommen. Kritik kommt von der Landtagsfraktion der Grünen. Ein definitives Verbot der Hundehaltung für ehemalige Straftäter sei fachlich umstritten und rechtlich nicht haltbar, sagte der innenpolitische Sprecher Ralf Briese.
Bei dem Zwischenfall in Hildesheim hatten zwei Hunde am Wochenende zwei kleine Mädchen und ihre Mutter verletzt. Später stellte sich heraus, dass die 39 Jahre alte Besitzerin der Rottweiler 18-fach vorbestraft ist - unter anderem wegen Körperverletzung und Drogendelikten.
Am Freitag berichtete die Polizei von einem weiteren Hundeangriff in Hildesheim. Eine 40 Jahre alte Frau erlitt tiefe Bisswunden im Oberschenkel und musste operiert werden. Der Hundebesitzer hatte den Kofferraum seines Autos geöffnet, um seine beiden Hunde herauszulassen. Eines der Tiere stürzte sich auf die Frau, die in ihren Wagen einsteigen wollte. Der Vorfall ereignete sich bereits am Dienstag, wurde aber erst jetzt bekannt.
Nachdem in Hildesheim spielende Kinder schwer verletzt wurden, will der Landwirtschaftsminister die Regelungen für Hundehalter verschärfen. (Meldung vom 11.05.2009)
In einem Park in Hildesheim haben zwei unangeleinte Rottweiler spielende Kinder angegriffen und schwer verletzt. (Meldung vom 10.05.2009)
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Wesenstest auch für Bullterrier?
„Der grauenhafte Vorfall zeigt allzu deutlich, dass wir auch Einschränkungen für Hundehalter in Kauf nehmen müssen“, sagte der Minister. Gedacht sei an verpflichtende Wesensprüfungen – nicht für bestimmte Rassen, sondern für Hunde mit einer Mindestgröße und ab einem bestimmten Gewicht. Außerdem solle einigen Personengruppen, etwa verurteilten schweren Gewalttätern, Alkoholikern oder Drogensüchtigen, die Haltung großer Hunde verboten werden.
Seit 2003 wird ein Wesenstest bei Hunden nur dann verlangt, wenn sie dem Veterinäramt als auffällig aggressiv gemeldet wurden. Im Jahr zuvor hatte das Oberverwaltungsgericht Berlin eine schärfere Verordnung der damaligen SPD-Regierung gekippt. Diese hatte Verhaltensprüfungen für vier als gefährlich eingestufte Hunderassen vorgeschrieben: Pitbull-Terrier, Staffordshire- Bullterrier, American Staffordshire- Terrier und Bullterrier. Die Richter meinten, dass die Einschränkungen für die Besitzer eines Gesetzes bedurft hätten, zumal die besondere Gefährlichkeit bestimmter Rassen nicht wissenschaftlich gesichert sei. Der neue Landwirtschaftsminister Ehlen strich daraufhin die Rassevorgaben ganz.
Die SPD im Landtag warf ihm dies am Montag vor. „In fast allen Bundesländern gelten Rasselisten“, sagte der bei der SPD für den Tierschutz zuständige Abgeordnete Ronald Schminke. Der niedersächsische Landwirtschaftsminister trage die politische Verantwortung für die „immer wieder vorkommenden Unfälle mit Kampfhunden“.
Ehlens Sprecher Gert Hahne betonte indes, das neue Gesetz solle möglichst schnell im Konsens mit den anderen Fraktionen auf den Weg gebracht werden. Da das Rassekriterium zu „bizarren Diskussionen“ geführt habe und ein erneutes Scheitern vor Gericht unbedingt zu vermeiden sei, kämen Größe und Gewicht der Hunde als neuer Maßstab für den Wesenstest in Betracht. „Größere Hunde machen größere Verletzungen.“ Diese Überlegungen gebe es im Ministerium, seit im vergangenen halben Jahr gehäuft brutale Hundeübergriffe auf Menschen zu verzeichnen seien. Möglichst vor der Sommerpause wolle man eine politische Einigung im Landtag erzielen und dann mit Wissenschaftlern und Medizinern die Bedingungen erarbeiten.
Der Vorsitzende des Deutschen Rassehunde-Verbandes in Wolfenbüttel, Gerhard Christians, stimmte den Plänen im Grundsatz zu. Für entscheidend halte er die Eignung der Hundehalters, sagte er am Montag. „Sinnvoll wären verpflichtende theoretische und praktische Halterprüfungen.“ Die Kraft der Hunde spiele aber ebenfalls eine wichtige Rolle. „Auch kleine Hunde beißen“, sagte er. „Aber so wie große verletzen sie nicht.“
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Nach zahlreichen
Beißattacken von Hunden plant die niedersächsische
Landesregierung eine Gesetzesverschärfung. Verurteilte Gewalttäter und Drogenabhängige sollen künftig keine großen oder gefährlichen Hunde mehr halten dürfen. |
In Hildesheim hatten am vergangenen Samstag Rottweiler zwei Kleinkinder und deren Mutter angefallen und schwer verletzt. Die Besitzerin der Hunde hatte 18 Vorstrafen unter anderem wegen Drogendelikten und Körperverletzung. Wenige Tage später hatte in Hildesheim ein Jagdhund eine vierfache Mutter in den Oberschenkel gebissen. In Salzgitter verbiss sich ein freilaufender Hund vor zwei Tagen in den Unterarm einer 70 Jahre alten Joggerin.
Eine generelles Freilaufverbot plant die Regierung nicht. „Die Hunde sollen ihren Bewegungsdrang auf Wiesen und in Wäldern ausleben können“, betonte Hahne. Dies sollte aber nur mit einer zuvor vom Tierarzt geprüften Eignung geschehen oder halt mit einem Maulkorb. „Jeder Hundebesitzer soll ausreichend Zeit erhalten, sich selbst und den Hund so zu erziehen, dass er die Prüfung besteht.“
Außerdem soll künftig jedem Hund ein
Datenchip unter die Haut eingepflanzt werden. Darauf soll
die Adresse des Besitzers und das Ergebnis der
Eignungsprüfung gespeichert werden. Hält sich der Besitzer
nicht an die Chip-Pflicht, plant das Ministerium Geldbußen
in dreistelliger Höhe. lni
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13.03.09
Die
Anleinpflicht wird im März 2009 neu beschlossen!
Die Argumente der Hundelobby Seevetal haben überzeugt
und die Politik wird eine weise Endscheidung treffen!
Vorlage - VO/0636/WP06-11-1 |
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Beschlussvorschlag:
Der Verwaltungsausschuss empfiehlt / Der Rat der Gemeinde Seevetal beschließt die anliegende Neufassung der „Verordnung über den Leinenzwang innerhalb eines Schongebietes in der Gemeinde Seevetal“. Sachverhalt:
Die Verordnung über den Leinenzwang innerhalb eines Schongebietes in der Gemeinde Seevetal vom 26.06.2008 soll eine Änderung des definierten Gebietes erfahren.
Im Zuge des Ratsbeschlusses vom 26.06.2008 wurden Zweifel geäußert an der Sinnhaftigkeit eines Leinenzwangs im Bereich nördlich des Landschaftsschutzgebietes „Tötenser Sunder“ zwischen der K 68 und der Hamburger Landesgrenze, insbesondere im Hinblicke auf die dort vorhandenen Baumschulflächen, in denen ein Leinenzwang kraft Gesetzes nicht gilt. Insoweit erwies sich ein Leinenzwang zwar als rechtlich zulässig, aber wenig praktikabel und schwer zu kontrollieren. Hinzu kam, dass auch in der Nachbargemeinde Rosengarten der Geltungsbereich der dortigen Schongebietsverordnung auf den Bereich des eigentlichen Landschaftsschutzgebietes zurückgefahren wurde. Nach einem Gespräch im Rathaus am 06.11.2008 wurde in der Verwaltungsausschusssitzung vom 15.12.2008 abgestimmt, die Verordnung über den Leinenzwang in Bezug auf die Grenzen zu ändern. Nach dem Willen der im Rat vertretenen Fraktionen würde das Schongebiet auf die Fläche des eigentlichen Landschaftsschutzgebietes (mit Ausnahme des Gebietes „B-Plan Emmelndorf 11“, in dem kraft Gesetzes ein Leinenzwang nicht gilt) reduziert werden.
In § 1 Schongebiet sollen die Grenzen geändert werden:
Im Norden: Natenbergweg, „Weg zum Sunder“ zwischen Natenbergweg und Metzendorfer Straße, Metzendorfer Straße.
Im Osten: Bahntrasse Hansestadt Hamburg – Bremen.
Aus Gründen der Übersichtlichkeit wurde die gesamte Verordnung neu gefasst und liegt – ebenso wie ein Lageplan - als Anlage bei.
Anlagen: |
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Luftbild
Schutzgebiete mit „Leinenzwang“ in Seevetal und Rosengarten
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bitte hier klicken |
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Verordnung über den Leinenzwang
innerhalb eines Schongebietes . |
bitte hier klicken |
18.02.09
Der 2. Schritt zur neuen Leinenverordnung!
Jetzt fehlt nur noch die Zustimmung des Gemeinderats von Seevetal
Auszug - Bericht der Verwaltung - Leinenzwang im Tötensener Sunder |
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Herr Sieg berichtet, dass die Verordnung über den Leinenzwang innerhalb eines Schongebietes in der Gemeinde Seevetal vom 26.06.2008 einigen Unmut von Hundebesitzern hervorgerufen hat. Am 06.11.2008 fand diesbezüglich ein Gespräch mit der Hundelobby im Rathaus statt. In der Verwaltungsausschusssitzung am 15.12.2008 wurde daraufhin angesprochen, dass die Verordnung über den Leinenzwang in Bezug auf die Grenzen geändert werden soll. Nach dem Willen der im Rat vertretenen Fraktionen sollte das Schongebiet auf die Fläche des eigentlichen Landschaftsschutzgebietes reduziert werden. Der Ortsrat wird nun im Wege der Anhörung gebeten, die Reduzierung des Schongebietes zustimmend zur Kenntnis zu nehmen.
Betroffen hiervon sind die in § 1 der Verordnung genannte Nord- und Ostgrenze des Schongebietes. Faktisch wird durch die neue Grenzfestsetzung der gesamte Bereich nördlich der Metzendorfer Straße aus dem Schongebiet herausgenommen.
Die Reduzierung des Schongebietes wird daraufhin vom Ortsrat zustimmend zur Kenntnis genommen.
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12.12.2008
Der 1. Schritt zur neuen Leinenverordnung!
Die Fraktionen
der SPD, CDU/ FDP sowie der B.I.S.
haben der Hundelobby Seevetal mitgeteilt,
dass die Gruppen im Gemeinderat
offensichtlich auf ihren Sitzungen beschlossen haben,
die Änderung der Anleinverordnung nur im Tötender Sunder zu
unterstützen.
Die Herausnahme des nördlichen, nicht
im Landschaftsschutzgebiet gelegenen Teils,
findet die einstimmige Unterstützung der Kolleginnen und Kollegen in
den Gruppen.
Die Politik hat eine weise Entscheidung getroffen, die alle Hundehalter in Seevetal begrüßen!
6.11.2008
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Eine weise Entscheidung der Politik am 6. November 2008 Hundelobby Seevetal informiert: Der Runder Tisch
mit Vertretern der Fraktionen SPD, CDU, FDP
Wir freuen uns, Ihnen
mitteilen zu können, dass die Gespräche in einem angenehmen
Rahmen, Die
Hundelobby Seevetal hat ihre bekannten Argumente
Die Gemeinde Rosengarten
hat bereits eine
sehr umsichtige Empfehlung an den Gemeinderat Lt. Aussage des Bürgermeisters von Rosengarten
Wir wünschen den Politikern eine weise Entscheidungsfindung! |
Oktober 2008
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Der
Umweltausschuss in Rosengarten |
Lt. Aussage des Bürgermeisters von Rosengarten
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011008
Rosengarten plant den ganzjährigen Leinenzwang nur im Tötenser Sunder
( Fortsetzung von der Startseite )
Was macht jetzt die Politik in Seevetal?
Wir, die Hundelobby
Seevetal, haben am 6. November 08 mit Herrn
Bürgermeister Schwarz und Vertretern der Fraktionen
einen " Runden Tisch ", um über den Leinenzwang, außerhalb des
Sunders
zu diskutieren.
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Wir, die
Hundelobby Seevetal, stehen für die folgenden Thesen
und werden diese auch gegenüber der Politik vertreten.
Am 6. November 2008 haben wir die Möglichkeit bekommen,
mit dem Herrn Bürgermeister sowie den Fraktionen
des Gemeinderates zu diskutieren.
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Wir, die
Hundelobby Seevetal,
|
Wir, die
Hundelobby Seevetal,
können
nicht verstehen,
Wir, die Hundelobby Seevetal, wünschen uns ein
freundliches Zusammenleben und werden dieses mit
Aktivitäten
Wir, die Hundelobby Seevetal,
Unterstützen Sie unsere Aktivitäten,
und somit nach Außen
tragen, die Stimme Ihres Hundes gegeben haben!
Autoaufkleber sind
über unsere Email- Adresse zu bestellen:
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Dorffest Hittfeld vom 19. bis 21. September 2008
Die
Hundelobby Seevetal hat einen Info- Stand in der Kirchstrasse
( neben der Volksbank und gegenüber der
Spielbank )
und ist am
Sonnabend von 9.00 bis ca. 18.00 Uhr
sowie am Sonntag von 11.00 bis ca. 17.00 Uhr für Sie da.
Es erwarten Sie viele Informationen und vieles
mehr...................
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Die Politik setzt sich mit uns an einen Runden Tisch
Anfang November 2008 werden wir,
die Hundelobby Seevetal,
im Namen der Hunde um die Rücknahme des Gemeinderatsbeschlusses zum
ganzjährigen Leinenzwang,
außerhalb des Tötenser Sunder,
mit der Politik diskutieren !
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29. Juni 2008
Die Ratssitzung am 26.6.2008 fand in einem emotional sehr aufgepeitschten Umfeld statt.
Das
lag keinesfalls an dem teils zeitgleich stattfindenden
EM-Halbfinale, in dem sich Spanien offenbar eindrucksvoll als
Endspielgegner qualifiziert hat - da die Ratssitzung bis 21.45
Uhr andauerte, konnten viele Kolleginnen und Kollegen dieses
Spiel leider nicht verfolgen ;o) -. Knapp 50 Hundeaktivisten
demonstrierten vor der Burg Seevetal gegen einen Leinenzwang in
Seevetal. Erschreckend war hier die Uninformiertheit, da viele,
angestachelt von der sehr oberflächlichen und teils falschen
Berichterstattung in kommunalen Zeitungen, davon ausgingen, der
Rat wolle einen generellen Leinenzwang in Seevetal nach
Hamburger Vorbild.
Für die CDU/FDP-Gruppe machte unser Sprecher Norbert Böhlke klar, dass es einen generellen Leinenzwang in Seevetal mit uns nicht geben wird. Es gehe lediglich darum, dass im Landschaftsschutzgebiet Sunder - wie in den anderen Landschaftsschutzgebieten seit teil 40 Jahren - einen Ruheraum für die Tierwelt zu schaffen. Damit stehen weiterhin über 90 Prozent des Gemeindegebietes bzw. mehr als 9.000 ha in Seevetal für den Freilauf von Hunden zur Verfügung. Ein Jagdpächter berichtete, dass allein im letzten Jahr in seinem Revier im Sunder drei Rehe und ein Kitz gerissen wurden, wobei mit weiteren, nicht entdeckten Vorfällen zu rechnen sei. Ich habe für die FDP deutlich gemacht, dass wir uns mit neuen Verordnungen sehr schwer tun. Gleichwohl ist für uns die Freiheit, Hunde in Feld und Wald frei laufen zu lassen, untrennbar mit der Verantwortung der Hundeführer verbunden, ihre Hunde unter Kontrolle zu halten und damit Wild und Umwelt zu schonen. Würden alle Hundehalter dieser Verantwortung nachkommen, da bräuchten wir uns mit diesem Thema nicht zu befassen -- leider zeigt die Praxis das Gegenteil. Daher halten auch wir letztlich den ganzjährigen Leinenzwang in den besonders schutzwürdigen Landschaftsschutzgebieten für vertretbar. Besonders gefreut hat mich das Engagement vieler Seevetaler, die ihren gepflegten Fußballabend riskiert haben, um sich in die Diskussion einzubringen. Ich hoffe, dass diese Energie über das Ende der Ratssitzung anhält und wir zumindest einige der Anwesenden in unseren Sportvereinen, der Jugend- oder Seniorenarbeit, in der Feuerwehren oder Sozialverbänden treffen werden! Das zweite große Thema des Abends war der Bebauungsplan für den Verbrauchermarkt im Zentrum von Hittfeld. Nachdem die Verkehrsanbindung zur Kirchstraße sichergestellt ist, kann nun mit dem Bau eines Vollsortimenters neben dem Rathaus begonnen werden. Damit wird für Hittfeld die Nahversorgung im Ortszentrum auf Jahre hinaus sichergestellt und gleichzeitig der Einzelhandel an der Kirchstraße gestärkt. Insgesamt also ein guter Abend -- nicht nur für die spanischen Fußballer, sondern auch für Seevetal!
Entgegen der von der FDP genannte Einschränkung des Gebietes in ihrem Kommentar zur Sitzung vom 26.6. gehört zum Schongebiet wesentlich mehr als nur der Tötensener Sunder, wobei eine genaue Flächenaufteilung in z.B. ha seitens der Gemeinde allerdings nicht gezeigt wurde. Das Schongebiet besteht zu einem großen Teil aus wirtschaftlich genutzten Flächen (Baumschulen, Sandabgrabung, Gaz de France und ein Gewerbegebiet). Dies wurde wohl seitens der FDP übersehen bzw. lag diese Information der FDP tatsächlich nicht vor.
An dem Abend gab es aus dem Publikum eine Statistik zu dem Wild im betroffenen Gebiet. Weitere Statistiken - welche von den Besucher erwünscht waren - konnten seitens der Gemeinde allerdings nicht vorgelegt werden. Angebotene Statistiken (ca. 1.400 Unterschriften der Bürger) wurden nicht berücksichtig. Hinsichtlich der Berichterstattung darf hier nachgefragt werden, wer zu diesem Punkt "oberflächlich" und "falsch" informiert haben soll. Alle Reporter haben nach unserem Wissen vor Ort das Gebiet kennengelernt oder sogar als Satellitenbild veröffentlicht.
Gerne sind wir zu Gesprächen mit der FDP bereit (allerdings gerne vor und nicht während der kommenden WM) und freuen uns auf einen interessanten Austausch.
12. Juli 2008
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Der
Gemeinderat Rosengarten vertagte die Entscheidung :
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| ....alle warteten auf die
Abstimmung des Gemeinderats....... eigentlich sollte das Ergebnis schon feststehen, denn Seevetal hatte es vorgemacht! |
....dann die Sensation......
| Herr Bürgermeister Dietmar
Stadie vertagte die Entscheidung: " es gibt noch reichlich offene Fragen zu klären" und beauftragte die Gemeindeverwaltung,das Leinenzwang- Gebiet auf die reine Waldfläche im Tötenser Sunder zu reduzieren! Herr Bürgermeister, dieses ist eine Entscheidung im Sinne der Hunde und wird von jedem Hundehalter akzeptiert werden können.
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Der Gemeinderat von Seevetal kann von Rosengarten viel, sehr viel lernen!!!!
| Das Wochenblatt sprach mit
dem Kreis- Jägermeister Horst Günter Jagau, nachdem die Entscheidung vertagt wurde:
Lesen Sie diesen Bericht und Sie
werden feststellen, |
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Dieser Artikel
fiel uns auf....................... Sind es immer
die Hunde, die stören? ..........nur in Seevetal, beschließt der Gemeinderat !
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Juli 2008
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Harburger Anzeigen und Nachrichten ( HAN ) : FRAGE DER WOCHE |
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Leinenzwang für Hunde ganzjährig? |
| Das Abstimmungsergebnis: NEIN 80,2 % JA 19,8 % |
| Sie helfen den
Hundehaltern, Hundefreunden und der Hundelobby Seevetal
nicht, wenn Sie ein Ergebnis so manipulieren wollen! Wir wollen die faire "Kampfansage" gegen den ganzjährigen Leinenzwang und freuen uns über jede Unterstützung!
Ein persönliches Wort an den Abstimmungswilligen, der
6608 x "Klick " gemacht hat. |